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Geologie

Der geologische Aufbau des Einzugsgebietes der Lausitzer Neiße ändert sich entlang des Flusses, der in folgende geologische Haupttypen eingeteilt werden kann:

  • Jizera-Karkonosze-Block (Iser- und Riesengebirge),
  • Antiklinalzone,
  • Nordsudetische Senke und
  • vorsudetisches Becken.

Im Oberlauf des Flusses sind kristalline und metamorphische Gesteine häufig, auf denen die Oberlausitzer Kohleflötzen liegen (in der lokalen Senkung Zittau-Görlitz und mit einer Dicke von bis zu 80 m). Im Mittel- und Unterlauf des Einzugsgebietes erstrecken sich großflächige Ablagerungen (ca. 100 km breit und 10 m tief). Auf diesen liegen quartäre fluviolglaziale bzw. glaziale Ablagerungen (Geschiebemergel, Sand, Schluff, Lehm, etc.).

Zusammenfassend lässt sich in Bezug auf die Bodenwasserprozesse sagen, dass der durch Lockergestein und Sedimente geprägte Norden einen Porengrundwasserleiter mit hohen Durchlässigkeiten bildet. Im Süden dagegen sorgt das Festgestein für einen Kluftgrundwasserleiter mit geringen Durchlässigkeiten.

Hydrogeologie: Internationale Hydrogeologische Karte von Europa 1:500000, IHME 1500 (Quelle: BGR, EGS, UNESCO)

Hydrogeologie: Internationale Hydrogeologische Karte von Europa 1:1.500.000, IHME 1500 (Quelle: BGR, EGS, UNESCO)

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Bild: Themenillustration: Fakten

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 44: Oberflächenwasser, Wasserrahmenrichtlinie

Karin Kuhn

Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft Wroclaw

Mariusz Adynkiewicz-Piragas

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Fragebogen bitte schicken an: karin.kuhn@smul.sachsen.de