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Entsorgung von Siedlungsabfällen

Im Jahr 2016 wurden in Sachsen von den rund 1,6 Millionen Tonnen Siedlungsabfällen, die kommunal zu entsorgen waren, über die Hälfte durch mechanische Sortierung, direkte Aufbereitung und Verwertung oder Kompostierung/Vergärung zur stofflichen Nutzung eingesetzt.

In die mechanisch-biologischen Behandlungsanlagen und Müllverbrennungsanlagen gelangten 35 Prozent der Siedlungsabfälle, davon vorwiegend die über die graue Tonne eingesammelten Restabfälle aus privaten Haushalten.

Die energetische Nutzung der zu entsorgenden Siedlungsabfälle lag bei 16 Prozent. Dabei lag der Anteil, welcher in energieeffiziente Müllverbrennungsanlagen gelangte, bei 13 Prozent. Der Anteil von heizwertreichen Abfällen, welche in Feuerungsanlagen von Heizkraftwerken oder zur Ersatzbrennstoffaufbereitung zur späteren Energieerzeugung eingesetzt wurden, lag bei einem Prozent.

Der Anteil der auf Deponien abgelagerten, vorbehandelten Siedlungsabfälle wie Abfälle aus Gewerbe und Industrie, Bau- und Abbruchabfälle und Abfälle aus Sortier- und Behandlungsanlagen lag im Jahr 2016 bei neun Prozent.

Entsorgungswege von Siedlungsabfällen in Sachsen

Abbildung: Entsorgung von Siedlungsabfällen in Sachsen (Quelle: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Referat Wertstoffwirtschaft, 2017)

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 41: Wertstoffwirtschaft

Micaela Ritscher