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Strahlenanwendungen im medizinischen Bereich unterliegen strengen Vorschriften. Diese sind in zwei Verordnungen geregelt: in der Röntgenverordnung (RöV) und in der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV).

Die Röntgenverordnung

Die Röntgenverordnung gilt für Röntgeneinrichtungen. Die Verordnung enthält insbesondere Bestimmungen zum Betrieb von Röntgeneinrichtungen sowie zu sonstigen Tätigkeiten im Zusammenhang mit Röntgeneinrichtungen. In ihr sind unter anderem Festlegungen zur Qualitätssicherung bei Untersuchung und Behandlung von Patienten in Röntgeneinrichtungen sowie zur Qualitätssicherung durch ärztliche und zahnärztliche Stellen zu finden.

Die Strahlenschutzverordnung

Die Strahlenschutzverordnung regelt den Schutz von Mensch und Umwelt vor radioaktiven Stoffen oder ionisierender Strahlung aus natürlichen und künstlichen Strahlenquellen. Die Verordnung kommt zur Anwendung, soweit die Röntgenverordnung nicht einschlägig ist. Besonders erwähnt seien Bestimmungen zur Heilkunde und Zahnheilkunde, zur medizinischen Forschung und zur Qualitätssicherung der medizinischen Anwendung.

Überprüfung der Einhaltung beider Verordnungen

Zum Schutz des Patienten prüfen und überwachen die zuständigen Strahlenschutzbehörden vor und nach Erteilung der vorgeschriebenen Genehmigung die Erfüllung aller gesetzlichen Vorgaben.

Auf der Grundlage der neuen Röntgenverordnung und Strahlenschutzverordnung ist von den zuständigen Behörden auch zu prüfen, ob das für eine sichere Ausführung des Umgangs oder Betriebes notwendige Personal auch zur Verfügung steht. Die Einhaltung dieser Vorschrift ist wichtig, damit angesichts des immer enger werdenden finanziellen Spielraumes bei Krankenhausträgern, Forschungseinrichtungen und niedergelassenen Ärzten personelle und organisatorische Optimierungen nicht zu Lasten des Strahlenschutzes gehen.