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Radon in Gebäuden

Radon - Bodenluft, Freiluft, Innenraumluft

Die Quelle für erhöhte Radonkonzentrationen in Gebäuden ist in den meisten Fällen Radon, das im Boden mit von Natur aus hohen Konzentrationen im Bereich von einigen Tausend bis zu einigen Hunderttausend Becquerel pro Kubikmeter (= Bq/m³) vorhanden ist. Aus dem Boden wird Radon in die Freiluft freigesetzt und dort in der Regel auf Konzentrationen von ca. 10 Bq/m³ verdünnt. In der Nähe von Hinterlassenschaften des Bergbaus kann die Radonkonzentration in der Freiluft auch deutlich höhere Werte erreichen.
Da in Gebäude eindringende, radonhaltige Bodenluft nicht so stark verdünnt wird, entstehen in Innenräumen höhere Radonkonzentrationen als in der Freiluft. Diese können von einigen Zehn Bq/m³ bis zu Extremwerten von einigen Tausend Bq/m³ reichen. Zusätzlich können auch Baumaterialien und Wasser (meist kleine) Beiträge zur Radonkonzentration in Gebäuden liefern.

Themen

  • Einflussfaktoren für Radon in Gebäuden
    Über die Bodenluft, Trink- und Brauchwasser oder Baumaterialien kann Radon in Gebäude gelangen. Dadurch ist es möglich, dass die Radonkonzentration in Gebäuden weit über der in der Freiluft vorhandenen liegt.

Radonsanierungen – von den Erfahrungen anderer lernen

Die neue Fallbeispieldatenbank soll allen Hausbesitzern helfen, die Kosten und den Aufwand von Radonsanierungen in ihren Gebäuden besser abschätzen zu können. Aus derzeit 70 verschiedenen internationalen Fallbeispielen mit unterschiedlichen Gebäudetypen können Hauseigentümer oder Radonfachpersonen die Gebäude und Radonbelastungen auswählen, die dem eigenen Problemfall am ähnlichsten sind. Die Radondatenbank wird kontinuierlich um weitere Fallbeispiele ergänzt.

  • Radondatenbank von Kora e.V.
    Erfahrungen im praktischen Radonschutz an Gebäuden können Sie ab sofort in der Radondatenbank von Kora e.V. finden.

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Bild: Thematische Illustration: Radon

Ansprechpartner

Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft

Mandy Alisch-Mark

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Dr. Stephanie Hurst