Saubere Luft – (k)eine Selbstverständlichkeit!
Hard- und Softwareumstellung im sächsischen Luftmessnetz weitgehend abgeschlossen
Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) modernisieren die Hard- und Software für die Erfassung, Speicherung und Verarbeitung von Luftqualitätsdaten.
Die Datenbankserver in der Luftmessnetzzentrale (BfUL) und im Auswerte- und Informationszentrum Luft (LfULG) wurden im vergangenen Jahr erneuert und die Datenbanken optimiert. Weiterhin erhielten alle Luftmessstationen neue Messstationsrechner. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, die Anforderungen der EU bei der Berichterstattung umzusetzen.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Modernisierung weitgehend abgeschlossen. Die gewohnten Dienste (Tagesbulletin, Videotext, Übersicht der PM10-Grenzwertüberschreitungen 2012 und 2013) stehen wieder vollständig zur Verfügung. Die Internet-Datenrecherche ist möglich. Allerdings kann es gegenwärtig bei Recherchen, die den Umstellungszeitraum (Dezember 2012) einschließen, noch vereinzelt zu Ausfällen kommen. An diesem Problem wird weiterhin gearbeitet.
Einleitung
Für saubere Luft sind sowohl die Überwachung der Luftqualität als auch die Emissionsminderung und -vermeidung wichtig. Die Luftüberwachung umfasst die systematische Auswertung der im sächsischen Luftmessnetz ermittelten Daten und deren Darstellung im Immissionskataster, die Zusammenstellung aller wichtigen Quellen für Luftschadstoffe und klimarelevanten Gase (Emissionskataster, Anlageninformationssystem) sowie die Modellierung der Schadstoffausbreitung in der Atmosphäre (Ausbreitungsrechnung).
Bei der Emissionsminderung und -vermeidung stehen technische Möglichkeiten an betrieblichen Anlagen im Mittelpunkt. In den wichtigen Bereichen Verkehr und Haushalte spielen darüber hinaus auch die individuellen Verhaltensgewohnheiten eine große Rolle.








