1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Vulnerabilitätstudie Sachsen

Projektlaufzeit:

12/2012 - 06/2014

Projektziele:

Ziel des Vorhabens ist die themenübergreifende Ermittlung und Beurteilung von Risiken und Chancen des Klimawandels in Sachsen.

Umwelt und Gesellschaft in Sachsen sind durch eine Vielzahl von Klimafolgen betroffen. Analysen dieser Auswirkungen, aber auch Strategien zur Anpassung an den Klimawandel beachten dabei bislang kaum die Vielfalt der Wechselwirkungen, sondern konzentrieren sich auf einzelne Sektoren wie Landwirtschaft, Wasserhaushalt oder menschliche Gesundheit.

Mit Hilfe einer umfassenden Vulnerabilitätsanalyse soll die Verletzbarkeit und Anfälligkeit gegenüber der Klimaentwicklung in ihrer Gesamtheit betrachtet werden. Die Studie berücksichtigt dabei auch Sensititvitäten natürlicher und gesellschaftlicher Sektoren gegenüber Klimaschwankungen sowie vorhandene und mögliche Anpassungskapazitäten. Sie baut auf regionale Studien für Westsachsen, Oberlausitz-Niederschlesien und der Region Dresden auf.

Erwartete Ergebnisse sind eine Gesamtsicht der klimawandelbedingten Risiken für den Freistaat Sachsen und seine Regionen sowie eine Bewertung dieser Risiken als Grundlage des künftigen, vorsorgenden Handelns von Politik und Planung.

Das Vorhaben umfasst zwei Arbeitspakete:

Arbeitspaket 1 identifiziert die Risiken (»hot-spot-Analyse«) durch

  • die Darstellung der Klimaentwicklung im Rahmen einer Ensemble-Betrachtung,
  • die Identifizierung von Klimaräumen mit gleichartiger Klimaentwicklung,
  • eine Auswahl der für Sachsen risikorelevanten Sektoren (Natur und Gesellschaft), deren Sensitivitäten und Anpassungskapazitäten sowie
  • die Ermittlung sektorübergreifender, räumlicher und zeitlicher »hot-spots«.

Arbeitspaket 2 bewertet die ermittelten Risiken. Hierzu werden

  • geeignete Methoden zur Bewertung von Klimawandelrisiken entwickelt und angewendet sowie
  • darauf aufbauend strategische und praxisnahe Handlungsempfehlungen erstellt.

Forschungsnehmer sind das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung IÖR (Forschungsbereich »Umweltrisiken in der Stadt- und Regionalplanung«), zusammen mit der TU Dresden (Professur für Meteorologie) und dem Ifo-Institut (Ifo Branch Dresden).

Projektergebnisse:

Erste Zwischenergebnisse werden im Sommer 2013 vorliegen.

Marginalspalte

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Andreas Völlings