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Schutzgut: Wasser

Das Schutzgut Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Sauberes Trink-, Oberflächen- und Grundwasser beeinflussen unsere Lebensqualität entscheidend.

Die sächsischen Fließgewässer haben sich im vergangenen Jahrzehnt positiv in ihrer Qualität entwickelt. Die Wasserbeschaffenheit verbesserte sich deutlich. Waren Anfang der 90er Jahre noch zwei Fünftel der Gewässer stark bis übermäßig verschmutzt – Güteklasse III und schlechter –, ist zum Jahrtausendwechsel kein großer Flusslauf schlechter als mit Güteklasse III bewertet.
Die Erfolge bei der Wiedereinbürgerung des Lachses in der Elbe sprechen für die Wasserqualität des Flusses und für die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen.

Durch hohen Waldanteil in Trinkwasserschutzgebieten wird einem belastenden Stoffeintrag in Fließgewässer und Grundwasser vorgebeugt sowie die Bodenerosion mit ihren Folgewirkungen auf Fließgewässer minimiert.

Der tägliche Umgang mit Trinkwasser veränderte sich seit 1990 ebenfalls deutlich. Der Wasserverbrauch durch Industrie und Bevölkerung hat sich im vergangenen Jahrzehnt um mehr als 50% reduziert.

Zudem sind fast alle Einwohner Sachsens an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Der Anschluss an kommunale Kläranlagen kam in großen Schritten voran, für knapp vier Fünftel der Bevölkerung wird das Abwasser in Kläranlagen behandelt und anforderungsgerecht abgeleitet.

Wenig geändert hat sich die Belastung des Grund- und der Fließgewässer durch Stickstoff beziehungsweise Phosphor. Das jahrelange Überdüngen des Bodens auf landwirtschaftlichen Nutzflächen wirkt weiter nach.

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Bild: Illustration für Schutzgut Wasser

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