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Schutzgut: Boden

Als Boden wird die obere belebte Schicht der Erdkruste mit Kontakt zur Atmosphäre bezeichnet. Der Boden dient als Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen.

Er ist wichtiger Bestandteil des Naturhaushaltes. Seine Wasser- und Nährstoffkreisläufe prägen andere Schutzgüter.
Mit seinen Filter-, Puffer- und Stoffumwandlungseigenschaften dient er als Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium für stoffliche Einwirkungen. Dies trifft vor allem für den Schutz des Grundwassers zu.
Boden archiviert zudem die Natur- und Kulturgeschichte der Erde für spätere Generationen.
Durch menschliche Tätigkeit ist der Boden vielfältigen Eingriffen und Veränderungen ausgesetzt.
In Sachsen haben Bergbau und Industrie zu hohen Schadstoffeinträgen geführt. Bestehende Altlasten gefährden noch immer die Umwelt und die menschliche Gesundheit.

Über die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche Sachsens – rund 600 Tausend Hektar – ist erosionsgefährdet. Böden intakter Wälder sind nicht erosionsgefährdet - der Wald wirkt hier durch seine dauerhafte Vegetationsbedeckung der Erosion entgegen.

Siedlungs- und Verkehrsflächen nehmen infolge der hohen Besiedlungsdichte des Freistaates mehr als ein Zehntel der gesamten Landesfläche ein.

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Bild: Illustration für Schutzgut Boden

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