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Siedlung

Sachsens Siedlungsstruktur ist geprägt durch eine Vielzahl an Klein- und Mittelstädten mit traditionellen und gründerzeitlichen Strukturen. Ausnahmen bilden die drei Oberzentren Leipzig, Dresden und Chemnitz. Der Freistaat gehört mit durchschnittlich 230 Einwohnern je Quadratkilometer (Stand 2006) zu den am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands.

Seit Beginn der 90er Jahre hat sich die besiedelte Fläche stark ausgedehnt. Gründe dafür waren neben großflächigen Einzelhandelsansiedlungen und Gewerbegebietserschließungen auf der grünen Wiese vielerorts das großzügige Ausweisen von Wohnbauland. Folgen davon sind ein zunehmender Freiflächenverbrauch, eine häufig schlechte Erreichbarkeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und der Wegzug der Wohnbevölkerung aus den Stadtzentren. Dieser Entwicklung stehen Bevölkerungsrückgang und Wohnungsleerstand gegenüber.

Im ländlichen Raum brachte das Umstrukturieren der Landwirtschaft deutliche Veränderungen in der Siedlungsstruktur mit sich. Die traditionelle bäuerliche und dörfliche Bauweise wird durch verdichtetes, städtisch geprägtes Bauen verdrängt. Dementsprechend veränderten sich die Ortsbilder der Dörfer.

Die sächsische Siedlungspolitik verfolgt mehrere Ziele, um der geschilderten Entwicklung entgegen zu wirken. So sollen unter anderem zukünftige Entwicklungen auf die vorhandenen Siedlungsbereiche konzentriert und innerstädtische Brachflächen und vorhandene Baustrukturen durch lebenswerte Wohnumfelder aufgewertet werden.

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Bild: Illustration für Siedlung

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