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Ergänzende Hinweise

Die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) schreibt vor, dass die Immissionsrichtwerte nicht von einer Anlage allein ausgeschöpft werden dürfen, sondern von der Gesamtheit aller auf einen Immissionsort einwirkenden Anlagen einzuhalten sind.

Im Rahmen des Umweltinformationsgesetzes besteht für betroffene Bürger jederzeit die Möglichkeit, sich bei der zuständigen Behörde über die Geräuschemissionen oder -immissionen benachbarter Gewerbe- und Industriebetriebe zu informieren oder bereits im Vorfeld einer Genehmigung Einfluss auf die spätere mögliche Geräuschbelastung zu nehmen. Bauwillige und Mieter, die beabsichtigen, in die Nähe bestehender Industrie- oder Gewerbeanlagen zu ziehen, sollten Wert darauf legen, Baugrundstücke oder Wohnungen auch werktags und zur Abend- oder Nachtzeit zu besichtigen, um sich einen umfassenden Eindruck über die Geräuschbelastung zu verschaffen.

Ein hoher Stellenwert ist insbesondere dem vorsorgenden Lärmschutz im Rahmen der Bauleitplanung beizumessen. Durch eine lärmschutzgerechte Bauleitplanung können Konflikte durch entsprechende Anordnung von Bauflächen, Gebietseinstufungen und zusätzliche Vorkehrungen zum Lärmschutz, wie beispielsweise Schutzwälle, bereits im Vorfeld vermieden oder aber entschärft werden.

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Bild: Lärm durch menschliche Aktivitäten, hier: Flugzeuglärm

Gesetzestexte und Vorschriften