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Kurzbericht – Trockenjahre 1953/1954

Von Juli 1953 bis März 1954 waren neun aufeinanderfolgende Monate im deutschen Einzugsgebiet der Elbe im Vergleich zum vieljährigen Mittel deutlich zu trocken. Durch mehrere Kaltlufteinbrüche von November bis Februar wurde ein Großteil der ohnehin geringen Niederschläge in der Schneedecke zurückgehalten, sodass diese trotz Tauwetterepisoden kaum abflusswirksam werden konnten.[1]

Im September 1953 sank der Wasserstand der Elbe am Pegel Dresden auf 36 cm, was einem Durchfluss von 53,8 m³/s entspricht. Die Schifffahrt, welche bereits im August stark behindert wurde, musste schließlich komplett eingestellt und konnte erst Mitte März 1954 wieder aufgenommen werden. Während der Frostperiode über den Jahreswechsel wurden am Pegel Dresden eisbedingt nur noch weniger als 10 cm und somit die tiefsten bis heute erfassten Wasserstände gemessen. Bei strengem Frost bildete sich von Ende Januar bis Anfang März eine nahezu geschlossene Eisdecke auf der Elbe.[1]

 

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 45: Landeshochwasserzentrum, Gewässerkunde

LHWZ