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Wasserstände und Durchflüsse

Allgemeine Hinweise

Die Umrechnung der Wasserstände in Durchflüsse erfolgt i. d. R. mit der für den jeweiligen Pegel bei normalen Abflussbedingungen geltenden Wasserstands-Durchfluss-Beziehung, die aufgrund von Kraut-, Eis- oder Profilbeeinflussungen am Gewässer nicht den aktuellen Verhältnissen entsprechen muss.

In Übersichts- bzw. Einzugsgebietskarten sind die Pegelstandorte der Hochwassermeldepegel als Kreis, die der anderen Pegel als Quadrat eingetragen. Am Pegelstandort kann mit der Maus über ein Kontextfenster der aktuelle Messwert sowie die Tendenz der letzten 2 Stunden eingeblendet werden. Für einen detaillierteren Einblick in das Durchflussgeschehen werden für jeden Pegel die Messwerte der letzten 7 Tage grafisch und ausgewählte Terminwerte tabellarisch dargestellt. Diese Darstellungen erreicht man entweder über den Pegelstandort in den Übersichts- bzw. Einzugsgebietskarten oder über den Pegelnamen in der Tabelle unter den Einzugsgebietskarten. Diese einzugsgebietsbezogene Tabelle ermöglicht schnell einen Überblick über die Wasserführung im Einzugsgebiet, da für jeden Pegel die Terminwerte 7 Uhr des Vortages und des laufenden Tages sowie jeweils der aktuellste Messwert des laufenden Tages mit Tendenzangabe aufgelistet sind.

Zur Beurteilung der Lage im Hochwasserfall erfolgt für die Hochwassermeldepegel bei der Darstellung der aktuellen Wasserstände und Durchflüsse in Abhängigkeit der erreichten Wasserstandshöhe eine farbige Klassifizierung nach erreichtem Alarmstufenbereich.

Die dieser Internetanwendung zu Grunde liegende Datenbank der Datenfernübertragungspegel (DFÜ-Pegel) des Landes wird in der Regel aller 15 Minuten aktualisiert. Die Generierung der Internetseiten erfolgt automatisch; der auf den Seiten der Übersichtskarten angegebene Aktualisierungszeitpunkt bedeutet dabei nicht, dass für alle Pegel bereits aktuelle Messwerte für diesen Termin vorliegen. Aufgrund von technischen Ausfällen sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten ist es möglich, dass zeitweise Daten einzelner Pegel nicht veröffentlicht werden können; in Folge von Bauarbeiten kommt es auch zu längerfristigen Ausfällen.

Die im unteren Bereich der Pegel-Detailseiten angezeigten Hydrologischen Hauptwerte ergeben sich nach eingehender Prüfung und Analyse der erfassten Pegeldaten, also gewissermaßen im Nachgang. Die auf Basis dieser Daten ermittelte Wasserstands-Durchfluss-Beziehung muss dabei nicht notwendigerweise jener entsprechen, welche aktuell für die operationelle Ermittlung von Durchflüssen aus Wasserständen für einen bestimmten Pegel herangezogen wird (wie bereits ausgeführt, können Korrekturen notwendig sein). Beispielsweise kann es also sein, dass die Hauptwerte MNW und MNQ jeweils 98 cm bzw. 0,083 m³/s betragen, operationell aber für einen Wasserstand von eben 98 cm ein Durchfluss von lediglich 0,053 m³/s angegeben wird (Zahlen nur beispielhaft). Für die Zuordnung einer Messstelle zur Kategorie »Niedrigwasser« ist der Vergleich des aus der operationellen (ggfs. korrigierten) Wasserstands-Durchfluss-Beziehung ermittelten Momentan-Durchflusses mit dem Hauptwert Mittlerer Niedrigwasserdurchfluss (MNQ) ausschlaggebend.

Marginalspalte

Aktuelle Informationen

Auf Grund von Bau- / Wartungs- arbeiten werden von folgenden Pegeln keine Wasserstände und/oder keine Durchflüsse veröffentlicht:

- Markersbach 2 / Große Mittweida
- Neichen 1 / Mutzschener Wasser
- Olbernhau 3 / Flöha
- Panschwitz / Klosterwasser

Kontakt

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 45: Landeshochwasserzentrum, Gewässerkunde

LHWZ

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 45: Landeshochwasserzentrum, Gewässerkunde

Uwe Höhne