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Singschwan - Cygnus cygnus (L., 1758)

Der Singschwan (Cygnus cygnus) ist etwa so groß wie der Höckerschwan und unterscheidet sich von diesem durch die gelb-schwarze Schnabelfärbung und die fehlenden Schnabelhöcker.

Der Entenvogel ist vorwiegend in Nordeuropa verbreitet und besiedelt dort ausgedehnte Moore, Seen und Flussmündungen.
Singschwan (Foto: Archiv Naturschutz LfULG, R. Kaminski)

Singschwan (Foto: Archiv Naturschutz LfULG, R. Kaminski)

In Deutschland tritt der Singschwan fast nur als Durchzügler und Wintergast auf. Er rastet auf größeren Gewässern im Tiefland, im Elbeinzugsgebiet und in der Lausitz, im Elsterflutbecken, mehrfach auch im Erzgebirge.
Hauptdurchzug, Rast und Überwinterung finden im Zeitraum von November bis Februar statt.

Bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es in Sachsen Beobachtungen der Art während der Brutzeit. Seit 1998 existieren Brutnachweise aus dem Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet und aus dem Leipziger Land. Seitdem ist ein stetiger Anstieg der Brutpaare auf zu Zeit 6-10 zu beobachten. Sachsen ist eines der wenigen Bundesländer mit regelmäßigen Brutvorkommen.

In der Roten Liste des Freistaates Sachsen ist der Singschwan in die Gefährdungskategorie »extrem selten bzw. nur lokal vorkommend« eingeordnet.

Weiterführende Informationen zum Singschwan

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 62: Artenschutz

Heiner Blischke