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Anhörung zum Entwurf der Sächsischen Wolfsmanagement Verordnung

Ziel der Verordnung ist ein umfassendes Wolfsmanagement im Freistaat Sachsen. Konflikte mit Wölfen sollen so weit wie möglich vermieden werden. Falls dennoch Konflikte entstehen, soll diesen schnell und rechtssicher begegnet werden.

Zur Vermeidung von Konflikten dienen insbesondere die Verpflichtung zur Aufstellung eines Managementplans, die Konzeption und Umsetzung eines landesweiten Besenderungsprogramms und das Verbot, Wölfe anzulocken, zu füttern oder sich zielgerichtet einem Wolf anzunähern. Wenn es trotz umfassender Präventionsmaßnahmen zu Konflikten mit dem Wolf kommt, lässt der Verordnungsentwurf die Entnahme für typisierbare Fallgestaltungen rechtssicher zu.

Die breit angelegte Anhörung richtete sich an die Träger öffentlicher Belange und war nicht als öffentliche Konsultation ausgestaltet. Im Rahmen der Anhörung gingen circa 40 Stellungnahmen ein. Alle an der Anhörung förmlich Beteiligten wurden zu einem Erörterungstermin Anfang März 2019 eingeladen. Auf Grundlage dieses Termins wird das SMUL den Verordnungsentwurf anpassen. Anschließend erfolgt die Beschlussfassung durch das Kabinett.

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Bild: Wolf. Foto: R. Frank

Ansprechpartner

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Abteilung 5, Naturschutz, Klima, Immissions- und Strahlenschutz