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Management verbreiteter invasiver Arten

Nach der EU-Verordnung 1143/2014 sind für die invasiven gebietsfremde Arten der Unionliste, die bereits weit verbreitet sind, wirksame Managementmaßnahmen festzulegen. Zu diesem Zweck werden nach Aufnahme dieser Arten in die Unionsliste artspezifische Management- und Maßnahmenblätter in Zusammenarbeit der obersten Naturschutzbehörden der Länder und des Bundes sowie unter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet. Sie enthalten unter anderem Artinformationen, Ziele des Managements und wirksame Maßnahmen. Flankierend werden landesspezifische Rahmensetzungen durch das »Landeskonzept zum Umgang mit weit verbreiteten Arten im Freistaat Sachsen« vorgegeben, in dem unter anderem Angaben zur Verbreitung und zur Priorisierung der Maßnahmen enthalten sind.

Anhörung

Vom 17. September bis 19. November 2018 findet in den Bundesländern die öffentliche Anhörung zu den länderübergreifend einheitlichen Maßnahmenblättern zum Management weit verbreiteter invasiver Arten statt. Sie ist auf die Arten gerichtet, die mit der Durchführungsverordnung (EU) 2017/1263 neu auf die Unionsliste aufgenommen worden sind sowie auf die Arten der ersten Unionsliste [Durchführungsverordnung (EU) 2016/1141], zu denen Änderungen in den Managementblättern erforderlich sind.

Landeskonzept

mit Angaben zur Verbreitung der Arten