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Online-Eingabe

Wenn Sie regelmäßig Artbeobachtungen an das LfULG für die Zentrale Artdatenbank lediglich übermitteln möchten, dann besteht die Möglichkeit, einen Zugang zur Online-Eingabe von Artdaten zu bekommen. Die Erfassung von Artdaten über die Online-Eingabe ist sehr einfach und es müssen keine Programme auf dem Rechner installiert werden. Ein normaler Internet-Browser (Chrome, Internet Explorer, Firefox, Edge) reicht aus. Die eingegebenen Daten werden vom LfULG dann regelmäßig - nach einer Grobprüfung - meist monatlich in die Zentrale Artdatenbank importiert und stehen dann unmittelbar für die Naturschutzarbeit der sächsischen Naturschutzverwaltung zur Verfügung.  Ein weiterer Vorteil der Online-Eingabe ist, dass die eingegeben Daten sofort im MultiBaseCS-Format vorliegen und aufwendige Datenaufbereitungen und Umformatierungen entfallen.

Anforderung eines Zugangs zur Online-Eingabe

Grundsätzlich können alle in Sachsen tätigen Kartierer einen Zugang bekommen. Dieser ist kostenfrei und kann einfach per Mail unter nachfolgender E-Mail-Adresse angefordert werden. Bitte teilen Sie uns dabei eine persönliche E-Mail-Adresse mit (keine allgemeinen Firmen-, Instituts- oder Vereinsadressen). Diese E-Mail-Adresse wird auch für die Versendung und das Zurücksetzen des Kennwortes genutzt. Auf die E-Mails sollte daher nur der Nutzer zugreifen können. Eine Telefonnummer für Rückfragen ist ebenfalls in vielen Fällen sinnvoll:

(bitte nutzen Sie diese E-Mail-Adresse auch für Fragen und Anmerkungen zur Online-Eingabe)

Die Online-Eingabe ist eine spezielle MultiBaseCS Cloud

Die Herstellerfirma der Online-Eingabe betreibt mehrere MultiBaseCS Clouds. Die Online-Eingabe des LfULG ist eine solche MultiBaseCS Cloud.  Wenn Sie über den oben angegebenen Link zugreifen, gelangen Sie zur Online-Eingabe mit dem LfULG-typischen grünen Erscheinungsbild. Mit den vom LfULG versendeten Zugangsdaten haben Sie immer nur Zugriff auf die Online-Eingabe des LfULG, also auf eine ganz bestimmte MultiBaseCS Cloud. Dies ist auch der Fall, wenn Sie den allgemeinen Link auf der Herstellerseite (https://cloud.multibasecs.de) nutzen. Die Online-Eingabe erscheint hier lediglich in der blauen Standarddarstellung einer MultiBaseCS Cloud. Sie können aber auch über den allgemeinen Link auf Ihre Daten zugreifen. Es stehen Ihnen dieselben Funktionalitäten zur Verfügung wie unter https://sachsen.multibasecs.de.

Mit der Online-Eingabe steht ein einfach zu bedienendes Instrument zur Übermittlung von Artenbeobachtungen für die Zentrale Artdatenbank zur Verfügung. Die Daten der Zentralen Artdatenbank sind aber in der Online-Eingabe nicht enthalten. Behördenexterne Nutzer der Online-Eingabe können nur ihre eigene Beobachtungen in der Online-Eingabe sehen. Nutzer, die erstmals einen Zugang zur Online-Eingabe bekommen, finden also zunächst eine leere Beobachtungsliste vor.

 

Persönlicher Zugang für eigene Beobachtungen

Beim Zugang zur Online-Eingabe handelt es sich um einen persönlichen Zugang für eigene Beobachtungen, d. h. alle eingegebenen Beobachtungen werden automatisch dem jeweiligen Nutzer zugeordnet. Somit muss für die Beobachtungen nicht jedesmal ein Beobachter angegeben werden.

Die Zugangsdaten werden Ihnen vom System in einer automatisiert erstellten Mail zugesendet. Die Mail enthält Ihre Anmeldedaten und zwar einen Benutzernamen und ein Kennwort. Ihr Benutzername ist Ihr Nachname, ggf. mit einer angehängten Nummer, wenn der Benutzername bereits belegt ist (z. B. Müller3 oder Meier2). Das Kennwort besteht aus einer Buchstaben-Zahlen-Folge. Sie können und sollten nach der ersten Anmeldung Ihr Kennwort ändern.

Anleitung für die Nutzung der Online-Eingabe

Erfahrungsgemäß kommen die meisten Nutzer mit der Online-Eingabe auch ohne das Studium ausführlicher Anleitungen zurecht. Im Folgenden wird auf einige Punkte hingewiesen, die für den Nutzer nicht ohne Weiteres erkennbar sind:

  1. Fundpunkt verorten
    In der Online-Eingabe können Sie Ihre Fundpunkte per Klick in eine Karte verorten. Diese Verortung sollte so genau wie möglich sein. Sofern die angebotene Karte zu ungenau ist, können Sie über eine hellblaue Raute oben am rechten Rand des Kartenfensters andere Kartendienste aufrufen. Unter den diversen Kartendiensten stehen auch Luftbilder zur Verfügung, die in den meisten Fällen eine sehr genaue Fundpunktverortung ermöglichen. Nach setzen eines Fundpunktes wird im Feld »Toleranz« der Wert automatisch auf »genau bis 100 m« gesetzt. Die Toleranz beschreibt die Genauigkeit der Fundpunktverortung. Sind Sie sich beim genauen Fundort nicht mehr sicher, so wählen Sie einfach eine größere Toleranz aus (z. B. »genau 500 - 1000 m«).
    In den Benutzer-Einstellungen kann unter »Zoom auf MTB« ein Messtischblatt ausgewählt werden, auf das nach dem Öffnen der Fundpunktverortung gezoomt ist.
  2. Löschen von Beobachtungen nicht möglich
    In die Online-Eingabe eingegebene Beobachtungen können nachträglich nicht mehr gelöscht werden. Sie können Ihre Beobachtung jedoch wiederverwenden, indem Sie Ihre Eingaben so ändern, dass Sie für eine andere Beobachtung zutreffen.
  3. Änderung und Ergänzung von Beobachtungen unbegrenzt möglich
    Die Beobachtungen aus der Online-Eingabe werden in der Regel monatlich in die Zentrale Artdatenbank (ZenA) importiert. Importiert werden dabei nicht nur die neue Beobachtungen, sondern auch sämtliche Änderungen. Die Nutzer der Online-Eingabe können somit auch noch nach vielen Monaten ihre Beobachtungen ändern. Nutzer der Online-Eingabe, die gleichzeitig auch die Möglichkeit haben, in der ZenA Beobachtungen zu ändern, sollten Folgendes beachten: Beobachtungen, die aus der Online-Eingabe stammen, nur in der Online-Eingabe ändern.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 62: Artenschutz

Heiner Blischke