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Machbarkeitsstudie Sulfatdüngung

»Machbarkeitsstudie Nutzung sulfathaltiger Grubenwässer zur Düngung in der Landwirtschaft« (TP 13)

Die hohen Gehalte an Sulfat in den bergbaubeeinflussten Gewässern der Lausitz beeinflussen die Gewässerqualität im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie ungünstig. Zudem sind die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einzuhalten, da es im Unterlauf der Einleitung von Bergbauwässern in die Vorflut in großem Umfang Trinkwasserentnahmen im Flussgebiet der Spree gibt.

Bei der Betrachtung der Bergbauwässer kann sich ergeben, dass Stoffe, die im Wasser bei bestimmten Quantitäten Schadstoffcharakter haben, für die Produktion pflanzlicher Erzeugnisse in der Landwirtschaft als Pflanzennährstoff (Dünger) geeignet sind oder als Rohstoff für industrielle Zwecke eingesetzt  werden können.

Deshalb sollen im Rahmen von VODAMIN Untersuchungen mit sulfatangereicherten Grubenwässern erfolgen. Dazu gehören spezielle Betrachtungen des Sulfates bezüglich seiner Eignung als Mikronährstoff im Rahmen der für die rekultivierten Standort möglichen und sinnvollen Fruchtfolgen sowie die Prüfung von Möglichkeiten und Grenzen der Sulfatabreicherung durch Verwendung der Tagebauwässer für den Pflanzenbau. Diese Untersuchungen sind Grundlage für ein Konzept für Labor-, Lysimeter- und / oder Freilandversuche, die ggf. im Nachgang der VODAMIN - Untersuchungen durch das LfULG zusammen mit Praxispartner durchgeführt werden sollen.

Projektergebnisse

Der Endbericht »Nutzung sulfathaltiger Tagebauwässer für die Düngung und Bewässerung in der Landwirtschaft auf Rekultivierungsböden der Lausitzer Braunkohle« kann im Ref. 46 angefordert werden.

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Bild: Rapsfeld; Quelle: LfULG

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 44: Oberflächenwasser und Wasserrahmenrichtlinie (Bodenrekultivierung)

Gernot Viehweger