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Grundwassermessstellengruppe

»Grundwassermessstellengruppe am Rand des Tagebaus Nochten«   (TP 15, 16)

Der Standort der Messstellengruppe befindet sich am nordöstlichen Rand des von Vattenfall Europe Mining (VEM) betriebenen Tagebaus Nochten in der quartären Nochten-Pecherner Rinne, östlich des geplanten Hermannsdorfer Sees (Bergbaufolgesee im Bereich Tagebau Nochten) und westlich des Tagebaus Reichwalde. Die GWMSgruppe befindet sich derzeit im Grundwasserabsenkungstrichter des Tagebaus Nochten. In den nächsten 20 Jahren wird sie jedoch mehreren Grundwasserstandsschwankungen unterliegen.

Nach der Absenkung (Sümpfung für Tagebaubetrieb in Nochten) erfolgt zunächst ein Wiederanstieg (Einstellung Sümpfung) und dann eine wiederholte Absenkung durch den nahenden Tagebau Reichwalde. Dementsprechend sind komplexe Auswirkungen auf das Stoffaustragspotenzial aus der quartären Rinne zu erwarten. Es ist anzunehmen, dass in diesen Schichten eine vertikal differenzierte Hydrochemie vorliegt.

Da bisher dominierend Stoffaustragspotenziale aus Kippenarealen und weniger aus dem anstehenden Gebirge im Umfeld untersucht worden sind, können mit den Ergebnissen auch Vergleichsbetrachtungen zur Herkunft von Schadstoffen im Grundwasser durchgeführt werden. Aus allen diesen Gründen wird das durchgeführte Untersuchungs- und Monitoringprogramm zeitlich differenziert und umfangreich sein.

Messstellengruppe bestehend aus fünf Einzelmessstellen, Oktober 2013, Foto: Arnswald, LfULG

Marginalspalte

Bild: Lage der GW-Messstelle; Quelle: IWB Dresden

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 44: Oberflächenwasser, Wasserrahmenrichtlinie

Karin Kuhn