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Eisen in Fließgewässern

»Prognostizierung der Beeinflussung der Gewässer hinsichtlich Eisen und anderer biologisch relevanter Parameter« (TP 08)

Durch den erfolgten Grundwasserwiederanstieg in den Bergbaufolgelandschaften des Lausitzer Braunkohlenreviers stellt sich die ehemalige Kommunikation zwischen Grund- und Oberflächenwasser in den Vorflutern zunehmend wieder ein. Dadurch kommt es auch zu einem Zutritt von saurem und eisenhaltigem Grundwasser in die Fließgewässer und Bergbaufolgeseen. Die Oxidation des Eisens führt zu einer sichtbaren Braunfärbung der Fließgewässer und zur anschließenden Ablagerung von Eisenhydroxidschlämmen im Gewässer und an Bauwerken. Neben der optischen Beeinträchtigung sind negative Auswirkungen auf die Biozönose und die Morphologie des Fließgewässers zu erwarten.

Mittels dieser Studie soll eine umfassende Literaturrecherche sowie eine statistische Auswertung vorhandener Oberflächenwasserdaten zu Eisen durchgeführt werden. Sie soll Grundlagen für eine Bewertung der Auswirkungen verschiedener Eisenkonzentrationen in Gewässern auf die Biozönose schaffen. Neben der Ableitung von Effektkonzentrationen soll ein fachlich fundiertes Konzept zur Durchführung von Laborversuchen entwickelt werden. Aufbauend auf dieser VODAMIN-Studie können so perspektivisch detaillierte Untersuchungen zur Wirkung eisenhaltiger Wässer auf verschiedene Artengruppen begonnen werden.

Projektergebnisse

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Bild: Braunfärbung durch Eisen in der Kleinen Spree, Foto: Dr. Christin Fritze, LfULG

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 44: Oberflächenwasser, Wasserrahmenrichtlinie

Karin Kuhn