Rohstoffgeologie
Die Aufgabe der Rohstoffgeologie ist die Erfassung und Beurteilung der Bodenschätze des Landes. In Sachsen liegt der Schwerpunkt dabei auf den Steinen und Erden (Baurohstoffe), der Braunkohle, der Erdwärme und auch zunehmend wieder den Erzen und Spaten. Informationen zu den Bodenschätzen werden weitgehend digital dokumentiert. Sie bilden die Grundlage für die Rohstoffsicherung für zukünftige Generationen und für Beratungen der zuständigen Behörden bei Konflikten zwischen Rohstoffgewinnung und konkurrierenden Nutzungsinteressen. Außerdem werden dem Bergbau und der Rohstoff verarbeitenden Industrie Basisinformationen zu Sachsens mineralischen Rohstoffen geliefert.
Die Erfassung und Beurteilung der Bodenschätze des Landes hat dabei folgende Schwerpunkte:
- Steine und Erden (Baurohstoffe)
- Braunkohle
- Erze und Spate
- Erdwärme
- Dokumentation der räumlichen und fachlichen Informationen zu den Bodenschätzen in den Fachinformationssystemen (FIS), Rohstoffkarten und Veröffentlichungen, z. B. Bergbaumonografie
- Rohstoffsicherung für zukünftige Generationen
- Beratung der zuständigen Behörden
- Beratung der Bergbauindustrie
Themen
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Bodenschätze
Die Bodenschätze Sachsens sind sehr vielfältig und werden seit Jahrhunderten durch den Menschen genutzt. -
Rohstoffgewinnung
Derzeit gibt es in Sachsen etwa 350 aktive Abbaustandorte für Steine-und-Erden-Rohstoffe sowie für Energierohstoffe. -
Rohstoffsicherung
Ziel der Rohstoffsicherung ist der Schutz wertvoller Rohstoffvorkommen vor Zerstörung und dauerhafter Blockierung, um die aktuelle und zukünftige Versorgung mit Bodenschätzen zu gewährleisten. -
Fachinformationssysteme
Das Fachinformationssystem Rohstoffe (FIS Rohstoffe) enthält Informationen zu den Steinen und Erden und zur Braunkohle. Die Karte der oberflächennahen Rohstoffe (KOR50) zeigt die Verbreitung der Steine und Erden nach Erkundungsgrad. -
Aktuelles
Seit etwa 2003 ist bei vielen Erzen und Spaten ein Anstieg der Weltmarktpreise zu verzeichnen. Das führte zu einer Neubewertung vieler Lagerstätten in Sachsen, die als unrentabel galten und deshalb geschlossen worden waren.

