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Allgemeines

Das Messgerät arbeitet auf der Basis der Fluoreszenzspektroskopie. Dabei wird mit UV-Licht die Probe angeregt und die rückgesendete Emission (Fluoreszenz) gemessen. Je höher die Konzentration von fluoreszenzaktiven Substanzen ist, um so intensiver ist das Fluoreszenzsignal. Als Referenzsubstanz wird vom Hersteller Chininsulfatverwendet. Unabhängig von der gemessenen Substanz werden am Messgerät Fluoroszenzeinheiten(FLU) dargestellt.

Die Identifizierung des Schadstoffs im Ereignisfall muss im Labor in der entnommenen Probe erfolgen.

Durch das Bauprinzip der Flusswasserentnahme für die Messstation können nur Komponenten erfasst werden, die im Wasser gelöst, emulgiert oder stark turbulent eingewirbelt vorliegen. Aufschwimmende Ölflecken werden nicht erfasst.

Messverfahren

Online-Bestimmung von Substanzklassen wie Öl- und Dieselkomponenten nach patentiertem Verfahren mit dem Oilguard nach Bedienungsanleitung der Fa. Sigrist Photometer. Das Analysengerät besitzt eine Freifall-Messzelle. Dies bedeutet die Probe (Elbwasser) kommt nicht mit der Optik der Messeinrichtung in Kontakt. Somit gibt es keine Kontaminationen nach einem Ereignis und das Gerät bleibt funktionsfähig. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine gezielte substanzspezifische Laboranalytik in Rückstellproben. Dies minimiert den nachfolgenden Laboraufwand.

Messprinzip

Fluoreszenzbestimmung von im Wasser befindlichen organischen Fluorophoren durch Anregung von Licht aus dem UV-Bereich

Schwellenwert

  • typische unbelastete Werte in der Elbe (Schmilka):  < 1 FLU
  • Oberer Schwellenwert: 2,0 FLU (entspricht der Meldegrenze an sächsische Umweltbehörden und ist Schaltwert zur ereignisgesteuerten Probenahme)

Marginalspalte

Ansprechpartner

Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft

Geschäftsbereich Umweltanalytik und Naturschutzmonitoring

Susanne Heise

Messgeräte

Fluoreszenzmessgerät

Fluoreszenzmessgerät

Messzelle

Freifall-Messzelle