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Wasserdargebote für die Trinkwasserversorgung

Die nutzbare Menge eines nach der Beschaffenheit geeigneten Wasservorkommens für die Trinkwassergewinnung wird als Wasserdargebot bezeichnet.

Diagramm: Herkunft des Trinkwassers im Freistaat Sachsen 2010

Diagramm: Herkunft des Trinkwassers im Freistaat Sachsen 2010

Für die öffentliche Wasserversorgung im Freistaat Sachsen stehen als Rohwasser im Wesentlichen die Grundwasserdargebote einschließlich Uferfiltrat und Infiltrat (61%) und Oberflächenwasserdargebote (39%) der Trinkwassertalsperren zur Verfügung. In geringem Umfang wird Wasser zur Trinkwasserversorgung direkt aus Fließgewässern (1%) entnommen.

In Sachsen existieren mehr als 130 Talsperren und Stauanlagen; 
23 Talsperren und Speicher dienen der Trinkwasserversorgung.

Im Jahr 2008 wurden 455 Gewinnungsanlagen (z.B. Wasserfassungen, Brunnen, Talsperren) zur Wasserentnahme  betrieben.

Um die Wasserdargebote nach Menge und Güte langfristig vor Gefährdungen zu bewahren, werden sie durch Ausweisung von Wasserschutzgebieten gesetzlich geschützt.

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Bild: Wasserversorgung

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 43

Heiko Ihling

Weiterführende Informationen

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