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Konzeptionelle Planung

Die öffentliche Wasserversorgung ist in Sachsen eine kommunale Aufgabe der Daseinsvorsorge. Das Sächsische Wassergesetz sieht aber auch die Möglichkeit vor, dass entscheidende, elementare Planungsprozesse durch die Abstimmung und Festlegung von wasserwirtschaftlichen Grundsätzen und konkreten Zielen durch den Freistaat gesteuert werden können. Eine solche Grundsatzkonzeption wurde zuletzt im Jahr 2009 erstellt mit dem Planungshorizont bis 2020.

Die Grundsatzkonzeption wird aktuell für den Zeitraum bis 2030 fortgeschrieben. Ziel ist es, gemeinsam mit Wasserversogern, Gemeinden und Wasserbehörden die anstehenden Aufgaben zu sichten, zu bewerten und Handlungsschwerpunkte abzuleiten. Die Grundsatzkonzeption Wasserversorgung 2030 soll im Frühjahr 2020 vorliegen.

Informationspflicht

Entsprechend § 90 SächsWG sind von den Aufgabenträgern auf Verlangen der zuständigen Behörden Angaben zur Wasserversorgung, insbesondere zur Menge und Qualität des abgegebenen Wassers,
zum Wasserverbrauch, zu Maßnahmen und zu Anlagenbestandsdaten bereitzustellen. Darüber hinaus sind sie verpflichtet, die Bevölkerung des Versorgungsgebietes über Versorgungsdaten regelmäßig zu informieren.

Die von den Aufgabenträgern an die Wasserbehörden gemeldeten Angaben zur öffentlichen Wasserversorgung werden in einer Datenbank erfasst und vom LfULG ausgewertet.

Marginalspalte

Bild: Wasserversorgung

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 43: Siedlungswasserwirtschaft, Grundwasser

Anita Kenner

Termine

Wasserwirtschaftliche Tagung

Die 1. Wasserwirtschaftliche Tagung des Freistaates Sachsen fand am 19. November 2018 im Audimax der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig statt.

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