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Stand der Wasserversorgung im Freistaat Sachsen

Die öffentliche Wasserversorgung in Sachsen ist auf einem hohen technischen Niveau ausgebaut und entspricht den gesetzlichen Anforderungen. Die gesetzlichen Vorgaben zur Trinkwasserqualität werden flächendeckend eingehalten. Trinkwasser steht in hervorragender Qualität und in ausreichender Menge zur Verfügung. Aufgrund der hohen technischen Standards sowie des sehr guten Zustandes der Anlagen und Netze gibt es keine längeren und häufigen Versorgungsunterbrechungen. Arbeiten am Netz und in Aufbereitungsanlagen werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen norm- und regelwerkskonform ausgeführt. Die Anzahl der Wasserversorgungsanlagen hat sich von rund 1.500 im Jahre 1991 auf 309 (Stand 2016) reduziert.

Sachsen besitzt eine komfortable Ressourcensituation. Der langfristige und flächendeckende Schutz der Gewässer ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 35 Prozent des Gebietsniederschlages fließen als Oberflächengewässer ab, rund
10 Prozent beträgt die mittlere Grundwasserneubildung. Der größte Teil des Niederschlags (55 Prozent) wird durch Verdunstung wieder dem Wasserkreislauf zugeführt. Nur ein kleiner Teil der nutzbaren Wasserdargebote wird für die öffentliche Wasserversorgung genutzt. Pro Tag werden in Sachsen durchschnittlich rund 590.000 m³ Wasser für die öffentliche Trinkwasserversorgung entnommen. Davon stammen rund 61,4% aus Grundwasser, Uferfiltraten und Infiltraten und 38,5% aus Talsperren sowie ein geringer Anteil aus Fließgewässern.

 

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Bild: Wasserversorgung

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 43: Siedlungswasserwirtschaft, Grundwasser

Anita Kenner

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