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Grundwasserauskünfte und -berichte

An ca. 1.400 Messstellen des Landesmessnetzes Grundwasser werden die Grundwasserstände bzw. Quellschüttungen regelmäßig beobachtet. Auf Grundlage dieser Daten werden die regionale und landesweite Entwicklung von Grundwasserstand und -dargebot bewertet und Berichte erstellt. Wenn Messstellendichte und die Lage der Messstellen es ermöglichen, können auch lokale Aussagen getroffen werden.

Werden gemessene Grundwasserstände bewertet, ist zu berücksichtigen, dass der aktuelle Grundwasserstand

  • natürlichen, witterungsbedingten Schwankungen unterliegt und
  • infolge benachbarter Grundwasserentnahmen zeitweilig abgesenkt sein kann.

Klima und Grundwasser

Interaktive Karten

Gewässerkundlicher Monatsbericht

Dem Monatsbericht »Analyse und Prognose der meteorologisch-hydrologischen Situation« kann die Bewertung aktueller Grundwasserstands- und Quellschüttungsmessungen von ausgewählten Standorten in Sachsen entnommen werden (siehe aktuelle Meldungen).

Ereignisberichte

Bericht über die Grundwassersituation im Freistaat Sachsen

Im April 2012 berichtete die Staatsregierung an den Sächsischen Landtag über die Grundwassersituation im Freistaat Sachsen. Im Bericht sind neben der Ereignis- und Ursachenanalyse auch Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung Betroffener diskutiert.

Hochwassersituation im Grundwasser 2010/2011

Der Bericht dokumentiert die Analyse der Grundhochwassersituation im Winter 2010 bis zum Frühjahr 2011 für den Freistaat Sachsen.

Augusthochwasser 2002 - Auswirkungen auf das Grundwasser

Das Augusthochwasser 2002 richtete in Sachsen schwerste Schäden an. Auch im Grundwasser waren erhebliche Auswirkungen zu spüren.

Grundwasserentnahmen

Informationen über genehmigte Grundwasserentnahmen sind im Digitalen Wasserbuch Sachsen öffentlich zugänglich und können auch bei der unteren Wasserbehörde im örtlich zuständigen Landratsamt / Kreisfreie Stadt oder beim örtlichen Wasserversorger erfragt werden.

Gegenwärtig wird die Versorgung mit Trinkwasser im Freistaat Sachsen von 75 Aufgabenträgern wahrgenommen.

Grundwasser und Braunkohlenbergbau

In den Gebieten des Braunkohlebergbaus in Mitteldeutschland und in der Lausitz unterliegen die Grundwasserstände permanenter, bergbaulich bedingter Veränderung. Im Einflussbereich des aktiven Bergbaus überwiegen sinkende, im Bereich des Sanierungsbergbaus der LMBV dagegen steigende Grundwasserstände. Der Grundwasserwiederanstieg ist schon weit voran geschritten, aber noch nicht überall abgeschlossen. Die Bergbau treibenden Unternehmen sind verpflichtet, die Gewässer und damit auch das Grundwasser zu überwachen.

Grundwassermessnetze in Braunkohlenbergbaugebieten

Informationen zu den Messnetzen der Braunkohlenbergbau treibenden Unternehmen müssen bei den Messnetzbetreibern selbst eingeholt werden. (Hinweis: Der Freistaat Sachsen ist nicht für den Inhalt externer Internetseiten verantwortlich.)

Braunkohlenpläne der Regionalplanung

Nach Landesplanungsgesetz wurden Braunkohlenpläne als Teilregionalpläne aufgestellt und werden fortgeschrieben. Für stillgelegte Tagebaue (Sanierungsbergbau der LMBV) liegen sie als Sanierungsrahmenpläne vor, Sie enthalten Informationen zu betroffenen Gebieten und geplanten Wasserständen. Sie können bei den Regionalen Planungsstellen und im Internet eingesehen werden:

Betriebspläne »Folgen des Grundwasserwiederanstiegs«

Die bergrechtlichen Betriebspläne »Folgen des Grundwasserwiederanstiegs«  ermitteln, beschreiben und bewerten die Folgen des Grundwasserwiederanstiegs. Räumlich werden sie grundsätzlich durch den Grundwasserabsenkungstrichter begrenzt. Sie enthalten Informationen über die betroffenen Gebiete, die zum Bearbeitungszeitpunkt aktuelle Situation und Prognose für den Grundwasserwiederanstieg. Sie können beim Sächsischen Oberbergamt oder in den betroffenen Gemeiden eingesehen werden. Aktuelle Grundwasserstandsprognosen liegen bei der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH vor.

Baugrundrisiko Grundwasser

Hohe Grundwasserstände können zu Vernässungen von Gebäuden führen. Deshalb sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen, wenn bei Baumaßnahmen die Möglichkeit besteht, dass Gebäude in Kontakt mit dem Grundwasser kommen.  Bei der Ableitung eines für das Bauwerk maßgeblichen Bemessungsgrundwasserstandes sollten höchste und nicht mittlere Grundwasserstände herangezogen werden. Grundwasserstände können temporär, z.B. durch Baumaßnahmen oder Wasserentnahmen für die Wasserversorgung abgesenkt sein, was sich in Messwerten wiederspiegeln kann aber nicht muss. Der Grundwasserstand gehört zu den Baugrundrisiken, über die sich Bauinteressenten, Bauherren bzw. die beauftragten Architekten oder Planer im Rahmen der privatrechtlichen Eigenvorsorge informieren sollten. Einige Literaturstellen zu Vorsorge beim Bau, aber auch zum Verhalten bei Grundwasseranstieg und zur Sanierung von Schäden sind auf dieser Seite in der Informationsbox »Weiterführende Informationen«  zusammengestellt. (Hinweis: Der Freistaat Sachsen ist nicht für den Inhalt externer Internetseiten verantwortlich.)

Eingetretene Schäden

Sind Schäden infolge hoher Grundwasserstände eingetreten, können je nach den konkret festgestellten Ursachen gegebenenfalls Entschädigungsansprüche geltend gemacht oder Fördergelder beantragt werden:

Einige Literaturstellen zum Verhalten bei Grundwasseranstieg und Sanierung von Schäden sind auf dieser Seite in der Informationsbox »Weiterführende Informationen«  zusammengestellt.
(Hinweis: Der Freistaat Sachsen ist nicht für den Inhalt externer Internetseiten verantwortlich.)