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2. Sächsischer Hochwasserschutztag

am 15. Juni 2019 von 10:00 bis 17:00 Uhr in Frankenberg

Hochwasser

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(© Bildrechte)

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr findet am 15. Juni 2019 der zweite Sächsische Hochwasserschutztag in Frankenberg statt.

Für alle Haus- und Grundstücksbesitzer bietet der zweite Hochwasserschutztag eine ideale Gelegenheit, sich einen guten Überblick über die Möglichkeiten und Techniken der Hochwassereigenvorsorge zu verschaffen. Der unmittelbare Austausch zwischen Ausstellern, Versicherern, Behörden oder anderen Hausbesitzern bietet eine ideale Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und neue Anregungen zu erhalten oder auch an die Anwesenden weiterzugeben.

Zentrale Veranstaltung am 15. Juni in Frankenberg

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist, den Hochwasserschutztag in das Landesgartenschaugelände an der Zschopau in Frankenberg zu integrieren. So kann man sich nicht nur Anregungen holen, wie das eigene Haus und der eigene Garten zum Blühen gebracht werden kann, sondern sich auch beraten lassen, wie man es vor Hochwasser- und Starkregenschäden schützt.
Ein abwechslungsreiches Programm mit Ausstellermeile, Filmen, Technikschau, Präsentationen des Landeshochwasserzentrums, Führungen an der neuen Hochwasserschutzanlage und Blaulichtmeile laden Klein und Groß zum Verweilen ein.

Aktionen an Schulen

Vorbereitend zum Sächsischen Hochwasserschutztag werden den sächsischen Schülerinnen und Schülern Projekte zum Themenbereich Hochwasser angeboten. So wird die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt mit ihren Umweltmobilen zum Thema Hochwasser an Sächsischen Schulen unterwegs sein. Auch Besichtigungen örtlicher Hochwasserschutzanlagen in kommunaler Verantwortung bzw. das Aufzeigen der örtlichen Möglichkeiten der Gefahrenabwehr durch ehrenamtlich tätige Wasserwehren erscheinen hier als Initiative von kommunaler Seite sinnvoll, um gerade der heranwachsenden Generation die kontinuierliche, generationenübergreifende und gemeinschaftliche Aufgabe der Hochwasservorsorge näher zu bringen.

Schwerpunkt: Kompetenzzentrum Hochwassereigenvorsorge

Das Kompetenzzentrum Hochwassereigenvorsorge Sachsen, in Trägerschaft des Bildungs- und Demonstrationszentrums Dezentrale Infrastruktur (BDZ e. V.) in Leipzig, stellt gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) an diesem Tag den neu entwickelten „Sächsischen Hochwasservorsorgeausweis“ (SächsHWVA) vor. Mit diesem Ausweis kann für jedes Haus die Gefährdung und das Schadensrisiko durch Flusshochwasser, Starkregen, Kanalrückstau und Grundwasseranstieg zuverlässig ermittelt werden. Gleichzeitig bekommt der Hauseigentümer Vorschläge, mit welchen, oft einfachen Schutzmaßnahmen das Schadensrisiko deutlich verringert werden kann.

Der Hochwasservorsorgeausweis wurde ein Jahr lang an 15 Objekten in ganz Sachsen erprobt und wird am 15. Juni 2019 offiziell vorgestellt.

Der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, wird die Abschlusszertifikate an die ersten sieben Absolventen des Sachkundelehrgangs für die Erstellung des Sächsischen Hochwasservorsorgeausweises im Rahmen des zweiten Hochwasserschutztages überreichen.

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Bild: Darstellung einer Hochwasserschutzmaßnahme an Eingangstür mittels Alusteckpaneele

Ansprechpartner

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Abteilung 4 Wasser, Boden, Wertstoffe

Thomas Mayer