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pH-Wert

Allgemeines

Der pH-Wert gibt die Wasserstoffionenaktivität in wässrigen Lösungen an. Einen Einfluss auf den pH-Wert haben Abwassereinleitungen, Huminstoffe, Mineralsalze, die Wassertemperatur, der Stoffwechsel von Pflanzen (Algen) und Mikroorganismen. Der pH-Wert hat einen großen Einfluss auf die chemischen und biologischen Vorgänge im Gewässer. Ein pH-Bereich zwischen 5 und 9 gilt für die meisten Organismen als dauerhaft verträglich.

Der pH-Wert gibt nur begrenzt Aussagen über die Säure- oder Basenmenge, die korrosiv oder physiologisch wirksam werden kann. Aus diesem Grund muss die Säure- bzw. Basenkapazität mit berücksichtigt werden (Pufferkapazität). Kontinuierliche Messungen erfassen die typischen Tagesgangkurven (Tag-Nacht-Rhythmus) in den Frühjahrs- und Sommermonaten, die durch die gesteigerte Primärproduktion verbunden mit der Verschiebung des Carbonatgleichgewichtes im Gewässer bedingt sind.

Diagramm: pH-Tagesgänge im Sommer

Grafik: pH-Tagesgänge im Sommer (Quelle: BfUL)

Diagramm: konstante pH-Werte im Winter

Grafik: konstante pH-Werte im Winter (Quelle: BfUL)

Messverfahren

Online-Bestimmung des pH-Wertes nach Bedienungsanleitung der Fa. WTW in Anlehnung an die DIN 38404-5 »Bestimmung des pH-Wertes«

Messprinzip

Elektrometrische Bestimmung in wässrigen Lösungen

Schwellenwerte

  • Oberer Schwellenwert: 9 (entspricht der Meldegrenze an sächsische Umweltbehörden)
  • Unterer Schwellenwert: 5 (entspricht der Meldegrenze an sächsische Umweltbehörden)

Marginalspalte

Ansprechpartner

Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft

Geschäftsbereich Umweltanalytik und Naturschutzmonitoring

Susanne Heise

Messgeräte

pH-Elektrode

pH-Elektrode

Elektrodentopf und Steuereinheit für physiko-chemische Parameter

Elektrodentopf und Steuereinheit für physiko-chemische Parameter