Leitfähigkeit
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Leitfähigkeit

Allgemeines

Die elektrische Leitfähigkeit gibt den Gesamtgehalt von gelösten Salzen im Wasser an. Sie hängt von der Konzentration der Wasserinhaltsstoffe, deren Dissoziationsgrad und der Wertigkeit der Kationen und Anionen ab. Die Beweglichkeit der Ionen wird stark von der Temperatur beeinflusst.

Die Salzbelastung von Gewässern setzt sich im Wesentlichen aus den Kationen (Natrium, Calcium, Magnesium, Kalium), Anionen (Chlorid, Sulfat, Hydrogencarbonat, Nitrat), Säuren und Basen zusammen.

Durch Einträge von Niederschlagwasser, Abwasser, die natürliche Gesteinsverwitterung sowie durch Einsatz von Streusalz im Winterdienst gelangen Salze ins Gewässer. Die Messwerte werden in µS/cm und auf eine Bezugstemperatur von 25°C umgerechnet, angegeben.

Messverfahren

Online-Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit nach Bedienungsanleitung der Fa. WTW in Anlehnung an die DIN EN 27 888 »Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit«

Messprinzip

Elektrochemische Bestimmung in wässrigen Lösungen

Schwellenwert

Oberer Schwellenwert: 1500 µS/cm (entspricht der Meldegrenze an sächsische Umweltbehörden)

Marginalspalte

Ansprechpartner

Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft

Geschäftsbereich Umweltanalytik und Naturschutzmonitoring

Susanne Heise

Messgeräte

Leitfähigkeitselektrode

Leitfähigkeitselektrode

Elektrodentopf und Steuereinheit für physikochemische Parameter

Elektrodentopf und Steuereinheit für physikochemische Parameter