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Messprogramm »Radon in Gebäuden über unterirdischen Hohlräumen«

Das Messprogramm richtet sich an die Eigentümer von Wohngebäuden und ist für diese kostenfrei. Im Rahmen des Messprogrammes werden Messungen der Radonaktivitätskonzentration in Innenräumen von Gebäuden mittels Kernspurexposimetern angeboten, um die Radonsituation in Häusern zu erfassen, die sich in Gebieten über natürlichen oder bergbaulich verursachten Hohlräumen befinden. In diesen Gebieten besteht der Verdacht, dass das Vorhandensein von Hohlräumen die Ausbreitung von Radon zum Gebäude hin fördert.

 

Ablauf des Messprogramms

  • Ausfüllen der Teilnahme- und Einverständniserklärung (erhältlich über die Radonberatungsstelle)
  • Ausfüllen des Fragebogens (erhältlich über die Radonberatungsstelle) zur Erfassung der Gebäudeeigenschaften
  • Es werden kostenfrei Kernspurexposimeter zur Messung der Jahresmittelwerte der Radonaktivitätskonzentration zugesandt, die in Aufenthaltsräumen ausgelegt werden. Nach Ablauf der Messzeit (in der Regel 1 Jahr) werden die Messgeräte an die BfUL zurückgesandt
  • Nach Auswertung der Ergebnisse werden diese zusammen mit einer Einschätzung und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen in einem Bericht an die Eigentümer bzw. Träger der Gebäude zusammengefasst.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit einer Teilnahme am Messprogramm auch für Eigentümer von Gebäuden, welche sich über einem Hohlraum befinden oder über eine Anbindung zu einem Hohlraum verfügen, auch wenn die Gemeinde, in der sich diese Häuser befinden, nicht in der Karte aufgeführt sind.

Die Anzahl der verfügbaren Exposimeter ist begrenzt. Ein Anspruch auf Aufnahme in das Messprogramm besteht nicht.

 

Messprogramm "Radon in Gebäuden über unterirdischen Hohlräumen" Karte "Messprogramm Radon in Gebäuden über unterirdischen Hohlräumen"

Messprogramm "Radon in Gebäuden über unterirdischen Hohlräumen"

Voraussetzung für die Teilnahme an diesem für die Eigentümer kostenfreien Messprogramm ist, dass sich die Gebäude in Gemeinden befinden, die einen deutlichen Anteil ihrer Fläche an unterirdischen Hohlräumen im Sinne der Sächsischen Hohlraumverordnung (SächsHohlrVO) bzw. dem Geltungsbereich des Bundesberggesetzes (BBergG) aufweisen. Dies betrifft die in der Karte aufgeführten Gemeinden.

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Ansprechpartner

Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft

Mandy Alisch-Mark