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Radonpotenzial in Deutschland

Die bisherigen bundesweiten Untersuchungen des Bundesumweltministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit über die Verteilung des Radons in der Bodenluft zeigen, dass in der Eifel, im Schwarzwald, im Bayerischen Wald, im Fichtelgebirge, im Harz, im Thüringer Wald und im Erzgebirge höhere Radongehalte in der Bodenluft zu finden sind als in anderen Regionen.

Auf der Basis einer Vielzahl von Messungen zu Radon in der Bodenluft und mit Hilfe einer geeigneten Interpolation, bei der die geologischen Verhältnisse berücksichtigt wurden, wurde vom Bundesamt für Strahlenschutz eine Radonkarte Deutschlands erarbeitet.
Die Karte gibt Hinweise, in welchen Regionen mit erhöhten Radonkonzentrationen in der Bodenluft zu rechnen ist.

In Gebieten, für die Radonkonzentrationen in der Bodenluft von weniger als 20 kBq/m³ ausgewiesen werden, sind erhöhte Radonkonzentrationen in der Raumluft unwahrscheinlich.

In den übrigen Gebieten können jedoch erhöhte Konzentrationen in der Raumluft nicht ausgeschlossen werden. Für diese Gebiete sind Aussagen zum Radonpotenzial an bestimmten Baustandorten aus der Karte nicht ableitbar, da die Radonkonzentrationen in der Bodenluft kleinräumig variieren können. Deshalb sollten hier zur Bewertung eines Standortes Messungen der Radonkonzentration in der Bodenluft und zur Bewertung der Situation in einem Gebäude Messungen der Radonkonzentration in der Raumluft durchgeführt werden.
Karte: Radonaktivitätskonzentration in der Bodenluft

Abbildung: Radonaktivitätskonzentration in der Bodenluft (Quelle: nach Kemski & Partner, 2004)

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Bild: Thematische Illustration: Radon

Ansprechpartner

Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft

Mandy Alisch-Mark

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Dr. Stephanie Hurst