1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Sanierung

Mit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde der Uranerzbergbau in Sachsen und Thüringen eingestellt. 1991 stieg die damalige UdSSR per Staatsvertrag aus der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut (SDAG Wismut) aus und das Unternehmen ging vollständig in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland über. Es wurde in das Bundesunternehmen Wismut GmbH überführt, dessen Aufgabe es ist, bis dahin aktive Urangewinnungs- und Uranaufbereitungsbetriebe stillzulegen, zu sanieren und zu rekultivieren.

Für Hinterlassenschaften, die 1990 nicht der SDAG Wismut zugeordnet wurden, war zunächst die Finanzierung einer Sanierung offen. Für diese Objekte bestand keine Sanierungsverpflichtung seitens der Wismut GmbH. Mit dem Verwaltungsabkommen von 2003 zwischen Bund und Freistaat wurde dann der finanzielle Rahmen für die Sanierung auch dieser Objekte geschaffen.
  • Sanierungsmaßnahmen der Wismut GmbH
    Die Sanierung der ehemaligen Förderreviere zielt nicht nur auf die Rekultivierung der Landschaft ab, durch sie soll auch die bergbaubedingte Strahlenexposition der Bevölkerung so weit wie möglich reduziert werden.
  • Sanierung von Altstandorten
    Bei der Sanierung der Hinterlassenschaften aus dem Uranerzbergbau, die nicht der Sanierungsverantwortung der Wismut GmbH unterliegen, spielen neben den radiologischen auch Aspekte der regionalen Entwicklung eine wesentliche Rolle.

Marginalspalte

Bild: Thematische Illustration: Radioaktive Altlasten und Altstandorte

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 53: Strahlenschutz

Andrea Sperrhacke

  • PostanschriftPostanschrift:
    Postfach 540137
    01311 Dresden
  • BesucheradresseBesucheradresse:
    Söbrigener Str. 3a
    01326 Dresden
  • TelefonTelefon: (0351) 2612-5300
  • TelefaxTelefax: (0351) 2612-5399
  • E-MailE-Mail