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Rechtliche Informationen

Strahlenschutzvorsorge

Der Reaktorunfall von Tschernobyl führte zu einer weiträumigen radioaktiven Kontamination in vielen europäischen Ländern. Im Ergebnis dessen wurde in Deutschland 1986 das Strahlenschutzvorsorgegesetz (StrVG) erlassen. Dieses Gesetz verpflichtet den Bund und die Länder zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt und zur Vorbereitung von Maßnahmen, die im Fall eines radiologischen Ereignisses geeignet sind, die Strahlenexposition der Menschen so gering wie möglich zu halten.

Die sich hieraus ergebenden Überwachungsaufgaben werden in Sachsen von verschiedenen Behörden wahrgenommen. Die Überwachung der Umweltradioaktivität erfolgt im Freistaat Sachsen auf der Basis des Integrierten Mess- und Informationssystems (IMIS).

Durch Teilnahme an internationalen und bundesweiten Übungen wurden und werden die vorbereiteten Vorsorgemaßnahmen hinsichtlich ihrer organisatorischen und kapazitiven Wirksamkeit regelmäßig getestet.