Personendosismessstelle
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Personendosismessstelle

Die Landesanstalt für Personendosimetrie und Strahlenschutzausbildung (LPS) in Berlin ist die amtliche Personendosismessstelle für die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg sowie die Freistaaten Sachsen und Thüringen.

Rechtsgrundlagen für die Messung der Personendosis sind:
  • §§ 40 und 41 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)
  • bzw. § 35 der Röntgenverordnung (RöV) bei einer beruflichen Strahlenbelastung durch Röntgen-, Gamma-, Beta- oder Neutronenstrahlung 
  • sowie § 95 Absatz 10 StrlSchV bei einer beruflichen Exposition durch Radon.
Mit der Bestimmung der Personendosis wird sowohl die Einhaltung von Grenzwerten der Körperdosis als auch das strahlenschutzgerechte Verhalten bei Strahlenexpositionen weit unterhalb der Grenzwerte kontrolliert.
Die Ergebnisse der amtlichen Personendosimetrie werden dem Auftraggeber sowie dem Strahlenschutzregister mitgeteilt und in der Messstelle selbst mindestens 30 Jahre gespeichert. Sie können bei versicherungsrechtlichen Streitfällen zusammen mit der klinischen und arbeitsplatzanalytischen Bewertung auch für die Begutachtung von Krankheitsbildern verwendet werden.