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Inhalt

Anwendung in der Industrie

Die breite Palette der technischen Nutzung von Radionukliden in offener und geschlossener Form in der Industrie erstreckt sich unter anderem auf folgende Bereiche: 
  • Markierung von Stoffflusssystemen;
  • Untersuchung von Verweilzeiten, Vermischungen und Transportvorgängen;
  • Messung von Ablagerungen; Lecktests;  Bestrahlungs- und Sterilisationsanlagen;
  • Bestimmung von Materialparametern, wie z.B. Flächenmasse, Dichte, Feuchte und Dicke
  • Strahlenquellen zur Prozessüberwachung, z.B. Füllstandsmessung, Steuerung und Havarievermeidung sowie 
  • zerstörungsfreie Materialprüfung mit umschlossenen radioaktiven Stoffen von Rohren und Werkstücken etc.

Arbeitsgerät für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (Foto: Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie)

Zur Materialprüfung wird unter anderem die so genannte Gammaradiographie angewandt, deren Schwerpunkt heute auf der Durchstrahlung von sicherheitsrelevanten Objekten liegt – beispielsweise zur Schweißnahtprüfung im Rohrleitungs- und Druckkesselbau oder in der Flugzeugindustrie. Dabei kommen vor allem die Nuklide Iridium 192 und Selen 75 zum Einsatz.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 53: Strahlenschutz

Walter Niegoth

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Steffen Schneider

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Walter Niegoth