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Radioaktive Abfälle und Rückstände

HINWEIS!

Diese Seite wird derzeit überarbeitet und an die neuen Regelungen im Strahlenschutzgesetz (2017) und der Strahlenschutzverordnung (2018) angepasst, einschließlich der auf den Unterseiten aufgeführten Rechtsbezüge.

Hinweise zu den neuen Regelungen finden Sie zu ausgewählten Themenbereichen unter der Rubrik "Anwenderinformation zu Neuregelungen im Strahlenschutz"

 

Die Strahlenschutzverordnung unterscheidet in:

  • Abfälle, als radioaktive Stoffe im Sinne des § 2 Abs.1 des Atomgesetzes, die nach § 9a des Atomgesetzes geordnet beseitigt werden und die begrifflich dem Teil 2 der Strahlenschutzverordnung zugeordnet werden und
  • Rückstände, als Materialien, die in den in Anlage XII Teil A genannten industriellen und bergbaulichen Prozessen anfallen und die dort genannten Voraussetzungen erfüllen und die begrifflich dem Teil 3 der Strahlenschutzverordnung zugeordnet werden. Diese Materialien sind dabei Stoffe, die natürlich vorkommende Radionuklide enthalten oder mit solchen Stoffen kontaminiert sind.

Themen

  • Rechtliche Informationen
    Radioaktive Abfälle und überwachungsbedürftige Rückstände unterliegen unterschiedlichen Regelungen.
  • Zuständige Behörden
    Für radioaktive Abfälle und Rückstände ist in Sachsen das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zuständig.
  • Landessammelstelle
    Die Landessammelstelle ist die Anlaufstelle für die Entsorgung radioaktiver Abfälle.
  • Rückstände / Natürliche Radionuklide
    Erhöhte Expositionen durch natürliche Radioaktivität können auch bei der Verwertung oder Entsorgung von industriellen oder bergbaulichen Rückständen, die erhöhte natürliche Radionuklidgehalte aufweisen, auftreten.
  • Gesetzliche Entlassungen
    Einige Rückstände können bei Einhaltung der Überwachungsgrenzen ohne weitere Kontrollen entsorgt werden; alle anderen Rückstände im Sinne des § 97 StrlSchV können nur auf Antrag im Einzelfall aus der Überwachung entlassen werden.