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Studie Radon in öffentlichen Gebäuden

Die Radonsituation in öffentlichen Gebäuden unterscheidet sich von denen in Wohngebäuden. Die Gründe hierfür sind:

  • Öffentliche Gebäude werden nur zu bestimmten Zeiten genutzt. An den Wochenenden oder während der Ferien (bei Schulen) erfolgt keine oder nur eine eingeschränkte Nutzung. Die Nutzungszeit liegt in der Regel unter 20 %.
  • Die Größe der Räume und deren Lüftung unterscheiden sich von Wohnräumen. Die Räume sind im Gebäude anders verteilt und unter dem Aspekt des Luftaustausches auch anders untereinander gekoppelt.
  • Bei einem intensiven Publikumsverkehr in den Nutzungszeiten ist der Luftaustausch in öffentlichen Gebäuden in der Regel intensiver als in Wohngebäuden.

Um die für die Radonsituation maßgeblichen Prozesse in öffentlichen Gebäuden besser verstehen und die Nutzungsbesonderheiten richtig berücksichtigen zu können, wurde im Auftrag des LfULG von 2005 bis 2008 eine entsprechende Studie im Auftrag gegeben. Es wurde die Radonsituation in ausgewählten öffentlichen Gebäuden mit unterschiedlicher Nutzung (2 Schulen, 2 Ortsämtern 2 Rathäuser) untersucht. Eine Zusammenfassung der Untersuchungsinhalte und Ergebnisse können als Download herunter geladen werden. Die Radonberatungsstelle gibt gern weitere Informationen.

Aufbauend auf dieser Studie soll die Datengrundlage für öffentliche Gebäude in Sachsen erweitert werden. Die Radonberatungsstelle führt deshalb ein entsprechendes Messprogramm durch.

Beispiel für den Luftaustausch in öffentlichen Gebäuden bei Publikumsverkehr

Beispiel für den Luftaustausch in öffentlichen Gebäuden bei Publikumsverkehr