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Weidenteich und Syrau-Kauschwitzer Heide

Gebietsbeschreibung

Wald-Heide-Gebüsch-Grünland-Komplex mit zahlreichen Teichen, Fichtenforsten mit kleinen Buchen- und Kiefernaltholzinseln, Zwergstrauchheiden, Quellgebieten, Röhrichten, Stillgewässern, Moorbereichen und diabasischen Felsstandorten

Ehemaliger Truppenübungsplatz Syrau-Kauschwitzer Heide (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Ehemaliger Truppenübungsplatz Syrau-Kauschwitzer Heide (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 22 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Baumfalke
(Falco subbuteo)
1-2
Bekassine
(Gallinago gallinago)
1-1 vorkommend
Eisvogel
(Alcedo atthis)
1-2 vorkommend
Grauammer
(Miliaria calandra)
- vorkommend
Grauspecht
(Picus canus)
4-5 Mindestrepräsentanzart
Heidelerche
(Lullula arborea)
10-10 Mindestrepräsentanzart
Kiebitz
(Vanellus vanellus)
0-1 vorkommend
Neuntöter
(Lanius collurio)
24-26 Mindestrepräsentanzart
Raubwürger
(Lanius excubitor)
- vorkommend
Raufußkauz
(Aegolius funereus)
2-2 Mindestrepräsentanzart
Rohrweihe
(Circus aeruginosus)
0-1 Mindestrepräsentanzart
Rotmilan
(Milvus milvus)
2-2 Mindestrepräsentanzart
Schilfrohrsänger
(Acrocephalus schoenobaenus)
- vorkommend
Schwarzhalstaucher
(Podiceps nigricollis)
- vorkommend
Schwarzmilan
(Milvus migrans)
1-2 vorkommend
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
6-8 Mindestrepräsentanzart
Schwarzstorch
(Ciconia nigra)
- vorkommend
Sperlingskauz
(Glaucidium passerinum)
1-2 vorkommend
Steinschmätzer
(Oenanthe oenanthe)
- vorkommend
Wachtelkönig
(Crex crex)
- vorkommend
Wendehals
(Jynx torquilla)
3-4 vorkommend
Wespenbussard
(Pernis apivorus)
1-1 Mindestrepräsentanzart

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: Wichtig ist das Vogelschutzgebiet für die Gewährleistung der räumlichen Ausgewogenheit für Bekassine, Raubwürger, Schilfrohrsänger und Wendehals.

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel ist es schließlich, einen günstigen Erhaltungszustand der Populationen der vorstehend aufgeführten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Vogelschutzgebietes zu erhalten oder diesen wieder herzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammenhänge zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der für das Vogelschutzgebiet genannten Vogelarten sind insbesondere: naturnahe Wälder, Pionierwälder , Hecken und Gebüsche, Baumgruppen, Einzelbäume im Offenland, Stein- und Holzhaufen, Teiche, Moor- und Quellbereiche, Fließ- und Stillgewässer einschließlich Ufervegetation, Schlammflächen, Horst- und Höhlenbäume, stehendes und liegendes Totholz, Grünlandgesellschaften wie Diabas-Magerweiden, trockene Heiden, Frisch-, Feucht- und Nasswiesen, Vernässungsbereiche, Blösen und Bracheflächen.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 80
EU-Meldenr.: 5438-451
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 954 ha
Naturraum: Mittelvogtländisches Kuppenland
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

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