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Talsperre Quitzdorf

Gebietsbeschreibung

Großer Flachlandwasserspeicher mit Teilstaubecken sowie mehreren Teichen in der unmittelbaren Umgebung, zum Teil naturnahe Verlandungszonen mit Röhricht, eingeschlossen sind Laubwaldbestände, Forsten, Acker- u. Grünlandflächen

Talsperre Quitzdorf (Foto: Archiv Naturschutz LfULG, J. Hennersdorf)

Talsperre Quitzdorf (Foto: Archiv Naturschutz LfULG, J. Hennersdorf)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Lage

Berührte NATURA 2000-Gebiete:

Landkreise/kreisfreie Städte: Görlitz

Gemeinden: Niesky, Stadt; Quitzdorf am See; Waldhufen

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 31 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Baumfalke
(Falco subbuteo)
0-1
Bekassine
(Gallinago gallinago)
- vorkommend
Eisvogel
(Alcedo atthis)
0-1 Mindestrepräsentanzart
Fischadler
(Pandion haliaetus)
2-2 Top5-Art
Flußseeschwalbe
(Sterna hirundo)
3-3 Top5-Art
Grauammer
(Miliaria calandra)
- vorkommend
Grauspecht
(Picus canus)
- vorkommend
Halsbandschnäpper
(Ficedula albicollis)
- vorkommend
Heidelerche
(Lullula arborea)
- vorkommend
Kiebitz
(Vanellus vanellus)
- Mindestrepräsentanzart
Knäkente
(Anas querquedula)
0-1 Mindestrepräsentanzart
Kranich
(Grus grus)
- vorkommend
Löffelente
(Anas clypeata)
0-1 Mindestrepräsentanzart
Neuntöter
(Lanius collurio)
1-1 Mindestrepräsentanzart
Ortolan
(Emberiza hortulana)
- vorkommend
Raubwürger
(Lanius excubitor)
- vorkommend
Rohrdommel
(Botaurus stellaris)
- vorkommend
Rohrweihe
(Circus aeruginosus)
4-4 Mindestrepräsentanzart
Rothalstaucher
(Podiceps grisegena)
- vorkommend
Rotmilan
(Milvus milvus)
2-2 Mindestrepräsentanzart
Rotschenkel
(Tringa totanus)
- vorkommend
Schilfrohrsänger
(Acrocephalus schoenobaenus)
0-1 vorkommend
Schwarzhalstaucher
(Podiceps nigricollis)
1-1 Top5-Art
Schwarzkopfmöwe
(Larus melanocephalus)
0-1 vorkommend
Schwarzmilan
(Milvus migrans)
6-6 vorkommend
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
3-5 Mindestrepräsentanzart
Sperbergrasmücke
(Sylvia nisoria)
- vorkommend
Tüpfelralle
(Porzana porzana)
0-1 Top5-Art
Weißstorch
(Ciconia ciconia)
- vorkommend
Wendehals
(Jynx torquilla)
- vorkommend
Wespenbussard
(Pernis apivorus)
- Mindestrepräsentanzart

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: Außerdem ist das Vogelschutzgebiet wichtig für die Gewährleistung einer räumlichen Ausgewogenheit der Meldekulisse im Hinblick auf die Schwarzkopfmöwe. Es stellt ein bedeutendes Rast- und/oder Nahrungsgebiet für die Saatgans (Anser fabalis) dar.

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel in dem vorwiegend vom Talsperren-Staugewässer, den Fischteichen und den angrenzenden naturnahen Wäldern, insbesondere auch Au-, Bruch- und Quellwäldern, sowie Grünlandbereichen geprägten Vogelschutzgebiet ist es, einen günstigen Erhaltungszustand der genannten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Gebietes zu gewährleisten oder diesen wiederherzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammengehörigkeiten zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der genannten Vogelarten im Gebiet sind insbesondere vegetationsarme Inseln, Röhrichte, Schlammflächen, Flachuferbereiche, Flachwasserzonen, strukturreiche Wälder mit hohem Altholzanteil, Ufergehölze, naturnahe Waldmäntel, Nest- und Höhlenbäume, stehendes und liegendes Totholz, offene Bereiche im Wald, naturnahe Fließgewässerabschnitte und Gräben sowie Dauergründlandflächen, insbesondere im Anschluss an Flachwasserbereiche.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 52
EU-Meldenr.: 4754-451
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 1581 ha
Naturraum: Oberlausitzer Teichgebiet
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

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