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Mittleres Rödertal

Gebietsbeschreibung

Auenlandschaft mit naturnahen Fließgewässerabschnitten, Altarmen, Auwaldresten, Teichen, angrenzend Grünland, feuchte Hochstaudenfluren sowie Waldreste, im Südteil offene, agrarisch genutzte Kleinkuppengebiete, Talsperre Nauleis

Talsperre Nauleis (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Talsperre Nauleis (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 18 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Baumfalke
(Falco subbuteo)
1-1 Mindestrepräsentanzart
Eisvogel
(Alcedo atthis)
3-4 Mindestrepräsentanzart
Grauammer
(Miliaria calandra)
- vorkommend
Heidelerche
(Lullula arborea)
2-4 Mindestrepräsentanzart
Kranich
(Grus grus)
1-1 vorkommend
Mittelspecht
(Dendrocopos medius)
- vorkommend
Neuntöter
(Lanius collurio)
19-20 Mindestrepräsentanzart
Ortolan
(Emberiza hortulana)
2-2 vorkommend
Rohrweihe
(Circus aeruginosus)
3-3 Mindestrepräsentanzart
Rotmilan
(Milvus milvus)
5-5 Mindestrepräsentanzart
Schilfrohrsänger
(Acrocephalus schoenobaenus)
- vorkommend
Schwarzmilan
(Milvus migrans)
5-7 vorkommend
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
- vorkommend
Sperbergrasmücke
(Sylvia nisoria)
- vorkommend
Wachtelkönig
(Crex crex)
- vorkommend
Weißstorch
(Ciconia ciconia)
- vorkommend
Wendehals
(Jynx torquilla)
- vorkommend
Wespenbussard
(Pernis apivorus)
- Mindestrepräsentanzart

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: Außerdem enthält das Vogelschutzgebiet regelmäßig mindestens 1%der Flyway-Population der Saatgans (Anser fabalis). Es erfüllt weitere herausragende Funktionen als Wasservogellebensraum, unter anderem als bedeutendes Rast-, Durchzugs- und Nahrungsgebiet für Saat- und Blessgans (Anser fabalis, Anser albifrons) sowie Kiebitz (Vanellus vanellus).

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel in dem Sohlental zwischen Großenhain und Kalkreuth mit der stark mäandrierenden Großen Röder sowie der südlich anschließenden offenen, agrarisch genutzten Kleinkuppengebiete von Zschauitz-Göhra und Beiersdorf mit flachen Sohlen und Muldentälern ist es, einen günstigen Erhaltungszustand der genannten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Gebietes zu erhalten oder diesen wiederherzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammengehörigkeiten zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der genannten Vogelarten im Gebiet sind insbesondere naturnahe Fließgewässerabschnitte, Bäche, Altarme, Auwaldreste (Erlen-Eschen-Auenwald, Hartholzauenwald), Teiche und die Talsperre Nauleis, angrenzende Grünlandbereiche unterschiedlicher Ausprägung, feuchte Hochstaudenfluren sowie Waldreste (Eichenmischwald, Eichen-Hainbuchenwald).

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 31
EU-Meldenr.: 4647-451
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 1942 ha
Naturraum: Lausitzer Platte
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>, <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

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    Landratsamt Meißen
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Referat 62: Artenschutz

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