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Mittelgebirgslandschaft östlich Annaberg

Gebietsbeschreibung

Mittelgebirgslandschaft des Mittelerzgebirges mit dem Pöhlberg (Basalt) und dem montanen Kerbtal des mäandrierenden Pöhlbachs sowie mehreren Seitentälchen und Zuflüssen, halboffene Steinrückenlandschaft, Grünland, Ackerbau, Waldreste

Herrmannshöhe östlich Annaberg mit ausgeprägten Steinrücken (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Herrmannshöhe östlich Annaberg mit ausgeprägten Steinrücken (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Lage

Berührte NATURA 2000-Gebiete:

Landkreise/kreisfreie Städte: Erzgebirgskreis

Gemeinden: Annaberg-Buchholz, Stadt; Königswalde; Mildenau; Thermalbad Wiesenbad

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 12 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Baumfalke
(Falco subbuteo)
1-1 vorkommend
Eisvogel
(Alcedo atthis)
- vorkommend
Grauspecht
(Picus canus)
- vorkommend
Halsbandschnäpper
(Ficedula albicollis)
- vorkommend
Neuntöter
(Lanius collurio)
40-50 Mindestrepräsentanzart
Rotmilan
(Milvus milvus)
2-2 Mindestrepräsentanzart
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
- vorkommend
Sperbergrasmücke
(Sylvia nisoria)
2-3 vorkommend
Uhu
(Bubo bubo)
- vorkommend
Wendehals
(Jynx torquilla)
1-1
Wespenbussard
(Pernis apivorus)
- Mindestrepräsentanzart
Zwergschnäpper
(Ficedula parva)
1-2

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: Das Vogelschutzgebiet ist wichtig für die Gewährleistung der räumlichen Ausgewogenheit für den Baumfalken und die Sperbergrasmücke.

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel ist es schließlich, einen günstigen Erhaltungszustand der vorstehend aufgeführten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Vogelschutzgebietes zu erhalten oder diesen wieder herzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammenhänge zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der für das Vogelschutzgebiet genannten Vogelarten sind insbesondere: naturnahe Waldgesellschaften, wie Buchenwälder, edellaubholzreiche Schlucht- und Hangmischwälder, Erlen-Eschenwälder an Fließgewässern, Grünlandbereiche wie Bergwiesen, Magerrasen, Frisch-, Feucht und Nasswiesen, offene Felsbildungen, Brachen und Saumstrukturen, Horst- und Höhlenbäume, Hecken, Baumreihen, Gebüsche, Baumgruppen, Teiche, stehendes und liegendes Totholz.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 72
EU-Meldenr.: 5344-451
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 1215 ha
Naturraum: Unteres Westerzgebirge
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

Landratsamt Erzgebirgskreis

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Referat 62: Artenschutz

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