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Leipziger Auwald

Gebietsbeschreibung

Naturnahe Fluss- und Auenlandschaft mit ausgedehnten Hartholzau- u. Eichen-Hainbuchenwäldern sowie wertvollen Stromtal-Auenwiesen, zahlreiche Strukturelemente wie Altwässer, Staugewässer, ehemalige Lehmstichlachen, verbuschte Bereiche

Lehmlache Lauer (Foto: W. Fiedler, Archiv Naturschutz LfULG)

Lehmlache Lauer (Foto: W. Fiedler, Archiv Naturschutz LfULG)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Lage

Berührte NATURA 2000-Gebiete:

Landkreise/kreisfreie Städte: Leipzig, Stadt; Leipzig; Nordsachsen

Gemeinden: Leipzig, Stadt; Markkleeberg, Stadt; Markranstädt, Stadt; Schkeuditz, Stadt; Zwenkau, Stadt

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 22 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Baumfalke
(Falco subbuteo)
0-1 Mindestrepräsentanzart
Eisvogel
(Alcedo atthis)
5-5 Mindestrepräsentanzart
Flussuferläufer
(Actitis hypoleucos)
- vorkommend
Grauammer
(Miliaria calandra)
- vorkommend
Grauspecht
(Picus canus)
4-4 Mindestrepräsentanzart
Halsbandschnäpper
(Ficedula albicollis)
- Mindestrepräsentanzart
Heidelerche
(Lullula arborea)
- vorkommend
Kiebitz
(Vanellus vanellus)
1-1 Mindestrepräsentanzart
Knäkente
(Anas querquedula)
- Mindestrepräsentanzart
Mittelspecht
(Dendrocopos medius)
30-30 Top5-Art
Neuntöter
(Lanius collurio)
20-20 Mindestrepräsentanzart
Raubwürger
(Lanius excubitor)
- vorkommend
Rohrweihe
(Circus aeruginosus)
2-2 Mindestrepräsentanzart
Rotmilan
(Milvus milvus)
10-10 Top5-Art
Schwarzmilan
(Milvus migrans)
6-6 Top5-Art
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
6-8 Mindestrepräsentanzart
Sperbergrasmücke
(Sylvia nisoria)
6-6 vorkommend
Weißstorch
(Ciconia ciconia)
1-1 vorkommend
Wendehals
(Jynx torquilla)
- vorkommend
Wespenbussard
(Pernis apivorus)
1-1 Mindestrepräsentanzart
Zwergdommel
(Ixobrychus minutus)
<keine Angabe> vorkommend
Zwergschnäpper
(Ficedula parva)
- vorkommend

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: Außerdem hat das Vogelschutzgebiet eine herausragende Funktion als Wasservogellebensraum und ist ein bedeutendes Nahrungs- und Rastgebiet für durchziehende und überwinternde Wasservogelarten.

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel ist es, einen günstigen Erhaltungszustand der genannten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Vogelschutzgebietes zu erhalten oder diesen wieder herzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammenhänge zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der für das Vogelschutzgebiet genannten Vogelarten sind insbesondere: Die naturnahe Flussauenlandschaft von Weißer Elster, Pleiße und Luppe, mit großflächigen Altbeständen der Hartholzaue sowie naturnahen Eichen- Hainbuchenwäldern mit höhlenreichen Einzelbäumen in enger Verzahnung mit Frisch- und Feuchtwiesen oder -weiden, sowie Nasswiesen, verbuschten Bereichen, Altwässern und Lachen der ehemaligen Lehmstiche. Neben den Fließgewässern sind auch naturnahe Stillgewässer bzw. Gewässer größerer Ausdehnung einschließlich ihrer Ufer- und Verlandungszonen von Bedeutung. Vorrangig in den Randbereichen der Aue treten Streuobstwiesen hinzu.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 5
EU-Meldenr.: 4639-451
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 4952 ha
Naturraum: Leipziger Land
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

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