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Laußnitzer Heide

Gebietsbeschreibung

Größeres, zusammenhängendes Nadelwaldgebiet mit überwiegend Kiefernbeständen, teilweise naturnahe Fichten-, Kiefern- und Birken-Moorwälder sowie Zwischenmoorbereiche, kleinflächig strukturreicher Buchenmischwald

Waldweiher in der Laußnitzer Heide bei Boden (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Waldweiher in der Laußnitzer Heide bei Boden (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 15 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Baumfalke
(Falco subbuteo)
0-1 Mindestrepräsentanzart
Eisvogel
(Alcedo atthis)
2-2
Grauspecht
(Picus canus)
1-1 vorkommend
Heidelerche
(Lullula arborea)
1-2 Mindestrepräsentanzart
Kranich
(Grus grus)
0-1 vorkommend
Neuntöter
(Lanius collurio)
3-6 vorkommend
Raufußkauz
(Aegolius funereus)
4-5 Top5-Art
Schwarzmilan
(Milvus migrans)
0-1
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
6-6 Mindestrepräsentanzart
Schwarzstorch
(Ciconia nigra)
1-2 vorkommend
Seeadler
(Haliaeetus albicilla)
1-2 vorkommend
Sperlingskauz
(Glaucidium passerinum)
6-7 vorkommend
Wendehals
(Jynx torquilla)
- vorkommend
Wespenbussard
(Pernis apivorus)
1-3 Mindestrepräsentanzart
Ziegenmelker
(Caprimulgus europaeus)
- vorkommend

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: <keine Angabe>

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel in dem von Mooren und Heiden durchsetzten naturnahen Waldgebiet ist es, einen günstigen Erhaltungszustand der genannten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Gebietes zu gewährleisten oder diesen wiederherzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammengehörigkeiten zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der genannten Vogelarten im Gebiet sind insbesondere ein größeres zusammenhängendes Nadelwaldgebiet, naturnahe Fichten-, Kiefern- und Birken-Moorwälder, strukturreiche Buchenmischwald-Bestände, meso- bis oligotrophe Zwischenmoorbereiche, kleine Standgewässer, naturnahe Bachläufe, an kleinen Fließgewässern Bruch- und Auenwaldreste bzw. -gehölze, Horstbäume, höhlenreiche Einzelbäume sowie stehendes Totholz.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 34
EU-Meldenr.: 4748-451
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 1439 ha
Naturraum: Lausitzer Platte
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>, <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

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