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Flöhatal

Gebietsbeschreibung

Bewaldeter Talabschnitt der Flöha im Übergangsbereich vom Mittel- zum Osterzgebirge in den mittleren bis unteren Erzgebirgslagen, z.T. mit Engtalcharakter, mit wechselnden Expositionen und mehreren strukturreichen Seitentälern

Flöhatal bei Pockau (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Flöhatal bei Pockau (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Lage

Berührte NATURA 2000-Gebiete:

Landkreise/kreisfreie Städte: Erzgebirgskreis; Mittelsachsen

Gemeinden: Borstendorf; Grünhainichen; Lengefeld, Stadt; Leubsdorf; Marienberg, Stadt; Olbernhau, Stadt; Pfaffroda; Pockau; Zöblitz, Stadt

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 8 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Eisvogel
(Alcedo atthis)
5-6 Mindestrepräsentanzart
Grauspecht
(Picus canus)
1-2 Top5-Art
Neuntöter
(Lanius collurio)
2-2 Mindestrepräsentanzart
Rotmilan
(Milvus milvus)
0-1
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
1-1 Mindestrepräsentanzart
Schwarzstorch
(Ciconia nigra)
1-1 Mindestrepräsentanzart
Sperlingskauz
(Glaucidium passerinum)
1-1 vorkommend
Uhu
(Bubo bubo)
1-1 Mindestrepräsentanzart

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: <keine Angabe>

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel ist es schließlich, einen günstigen Erhaltungszustand der vorstehend aufgeführten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Vogelschutzgebietes zu erhalten oder diesen wieder herzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammenhänge zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der für das Vogelschutzgebiet genannten Vogelarten sind insbesondere: naturnahe Buchen- und Schlucht-Hangwälder, Erlen-Eschenwälder an Fließgewässern Auengrünland mit Anteilen von Feucht- und Nassgrünland und mageren Frischwiesen, offene Felsbildungen, Brachen und Saumstrukturen, Horst- und Höhlenbäume, Hecken, Gebüsche, Baumgruppen, Teiche, stehendes und liegendes Totholz.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 69
EU-Meldenr.: 5144-451
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 1878 ha
Naturraum: Unteres Westerzgebirge
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

Landratsamt Erzgebirgskreis

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Referat 62: Artenschutz

Heiner Blischke

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  • SymbolTelefax: (03731) 2 94 20 99
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