1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Fichtelberggebiet

Gebietsbeschreibung

Obere Kammlage des Mittleren Erzgebirges mit z.T. tief eingeschnittenen Bachtälern, Fichtenforste, Fichten- und Buchenwälder, regenerationsfähige Hochmoorflächen, Nieder- und Zwischenmoore, Vorkommen einzelner Felsen und Blockhalden

Nadelbaumaufwuchs am Fichtelberg (Foto: H. Blischke)

Nadelbaumaufwuchs am Fichtelberg (Foto: H. Blischke)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Lage

Berührte NATURA 2000-Gebiete:

Landkreise/kreisfreie Städte: Erzgebirgskreis

Gemeinden: Breitenbrunn/Erzgeb.; Crottendorf; Oberwiesenthal, Kurort, Stadt; Sehmatal

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 8 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Auerhuhn
(Tetrao urogallus)
- vorkommend
Grauspecht
(Picus canus)
0-1 vorkommend
Raufußkauz
(Aegolius funereus)
2-2 Top5-Art
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
3-7 Mindestrepräsentanzart
Schwarzstorch
(Ciconia nigra)
0-1 vorkommend
Sperlingskauz
(Glaucidium passerinum)
2-2 Mindestrepräsentanzart
Uhu
(Bubo bubo)
0-1 vorkommend
Wachtelkönig
(Crex crex)
- vorkommend

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: <keine Angabe>

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel ist es schließlich, einen günstigen Erhaltungszustand der vorstehend aufgeführten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Vogelschutzgebietes zu erhalten oder diesen wieder herzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammenhänge zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der für das Vogelschutzgebiet genannten Vogelarten sind insbesondere: naturnahe montane Fichtenwälder, Bergmischwälder, Buchenwälder, Moorwälder und sonstige Feuchtgebiete und Quellbereiche, Horst- und Höhlenbäume, liegendes und stehendes Totholz, Fließgewässer, Beerkrautdecken, offene Felsbereiche, Grünlandbereiche wie Berg-, Feucht- und Nasswiesen.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

Marginalspalte


Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 73
EU-Meldenr.: 5543-451
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 2602 ha
Naturraum: Oberes Westerzgebirge
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

Landratsamt Erzgebirgskreis

  • SymbolDienstsitz:
    Schillerlinde 6
    09496 Marienberg
  • SymbolPostanschrift:
    Landratsamt Erzgebirgskreis
    Postfach 1 69
    09443 Annaberg-Buchholz
  • SymbolTelefon: (03735) 6 01 60 01
  • SymbolTelefax: (03735) 6 01 60 02
  • SymbolE-Mail

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 62: Artenschutz

Heiner Blischke

  • SymbolTelefon: (03731) 2 94 22 01
  • SymbolTelefax: (03731) 2 94 20 99
  • SymbolE-Mail
© Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie