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Erzgebirgskamm bei Satzung

Gebietsbeschreibung

Bewegte Mittelgebirgslandschaft des Mittelerzgebirges mit Hochflächen in Kammnähe und tief eingeschnittenen Kerbtälern, Fichtenforste, Fichten- und Buchenwälder, offene Felsformationen und Blockschutthalden, Hoch- und Zwischenmoore

Naturschutzgebiet Schwarze Heide – Kriegswiese bei Satzung (Foto: W. Böhnert, Archiv Naturschutz LfULG)

Naturschutzgebiet Schwarze Heide – Kriegswiese bei Satzung (Foto: W. Böhnert, Archiv Naturschutz LfULG)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 19 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Baumfalke
(Falco subbuteo)
- vorkommend
Bekassine
(Gallinago gallinago)
5-6 vorkommend
Birkhuhn
(Tetrao tetrix)
8-8 Top5-Art
Eisvogel
(Alcedo atthis)
- vorkommend
Grauspecht
(Picus canus)
3-4 Mindestrepräsentanzart
Heidelerche
(Lullula arborea)
0-1 vorkommend
Kiebitz
(Vanellus vanellus)
- Mindestrepräsentanzart
Neuntöter
(Lanius collurio)
16-21 Mindestrepräsentanzart
Raubwürger
(Lanius excubitor)
1-3 vorkommend
Raufußkauz
(Aegolius funereus)
9-11 Mindestrepräsentanzart
Rotmilan
(Milvus milvus)
1-1 Mindestrepräsentanzart
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
4-11 Mindestrepräsentanzart
Schwarzstorch
(Ciconia nigra)
2-2 Mindestrepräsentanzart
Sperlingskauz
(Glaucidium passerinum)
5-8 Top5-Art
Uhu
(Bubo bubo)
1-1 vorkommend
Wachtelkönig
(Crex crex)
0-1 Mindestrepräsentanzart
Wendehals
(Jynx torquilla)
0-1 vorkommend
Wespenbussard
(Pernis apivorus)
1-2 Mindestrepräsentanzart
Zwergschnäpper
(Ficedula parva)
1-1 Top5-Art

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: Das Vogelschutzgebiet ist außerdem wichtig für die Gewährleistung räumlicher Ausgewogenheit für die Bekassine.

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel ist es schließlich, einen günstigen Erhaltungszustand der vorstehend aufgeführten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Vogelschutzgebietes zu erhalten oder diesen wieder herzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammenhänge zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der für das Vogelschutzgebiet genannten Vogelarten sind insbesondere: naturnahe montane Fichtenwälder, Bergmischwälder, großflächige Buchenwälder, edellaubholzreiche Schlucht- und Hangmischwälder, Erlen-Eschenwälder an Fließgewässern, Moorwälder, Weichgehölzgruppen, Hecken, Gebüsche, Stand- und Fließgewässer, Beerkrautdecken, Horst- und Höhlenbäume, stehendes und liegendes Totholz, offene Felsbereiche, Grünlandbereiche, naturschutzgerecht bewirtschaftete Ackerbereiche, möglichst auch mit Klee- und Haferanbau, Brache- und Saumstreifen.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 71
EU-Meldenr.: 5345-452
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 4752 ha
Naturraum: Unteres Westerzgebirge
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>, <keine Angabe>, <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

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Referat 62: Artenschutz

Heiner Blischke

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