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Elbtal zwischen Schöna und Mühlberg

Gebietsbeschreibung

Strom- und Auenbereiche der Elbe, angrenzende Agrarlandschaft z.T. einbezogen, in der unbedeichten Aue u.a. extensiv genutzte Wiesen und Staudenfluren, Uferzonen mit engräumiger Abfolge von Pionier- und Schotterfluren sowe Uferröhrichten

Das Elbtal nördlich Meißen (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Das Elbtal nördlich Meißen (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Lage

Berührte NATURA 2000-Gebiete:

Landkreise/kreisfreie Städte: Dresden, Stadt; Meißen; Nordsachsen; Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Gemeinden: Bad Schandau, Stadt; Cavertitz; Coswig, Stadt; Diera-Zehren; Dresden, Stadt; Glaubitz; Heidenau, Stadt; Hirschstein; Käbschütztal; Klipphausen; Königstein/Sächs. Schw., Stadt; Lohmen; Meißen, Stadt; Nünchritz; Pirna, Stadt; Radebeul, Stadt; Rathen, Kurort; Rathmannsdorf; Reinhardtsdorf-Schöna; Riesa, Stadt; Stadt Wehlen, Stadt; Strehla, Stadt; Struppen; Zeithain

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 23 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Baumfalke
(Falco subbuteo)
2-2 Mindestrepräsentanzart
Blaukehlchen
(Luscinia svecica)
- vorkommend
Eisvogel
(Alcedo atthis)
5-8 Mindestrepräsentanzart
Flußseeschwalbe
(Sterna hirundo)
1-1
Flussuferläufer
(Actitis hypoleucos)
1-2 Top5-Art
Grauammer
(Miliaria calandra)
19-57 vorkommend
Grauspecht
(Picus canus)
3-3 vorkommend
Heidelerche
(Lullula arborea)
- vorkommend
Kiebitz
(Vanellus vanellus)
- Mindestrepräsentanzart
Neuntöter
(Lanius collurio)
35-35 Mindestrepräsentanzart
Ortolan
(Emberiza hortulana)
2-4 vorkommend
Raubwürger
(Lanius excubitor)
1-1 vorkommend
Rohrweihe
(Circus aeruginosus)
- Mindestrepräsentanzart
Rotmilan
(Milvus milvus)
11-13 Mindestrepräsentanzart
Schwarzmilan
(Milvus migrans)
9-9 Mindestrepräsentanzart
Schwarzspecht
(Dryocopus martius)
3-4 Mindestrepräsentanzart
Sperbergrasmücke
(Sylvia nisoria)
0-5 vorkommend
Steinschmätzer
(Oenanthe oenanthe)
- vorkommend
Uhu
(Bubo bubo)
1-1 Mindestrepräsentanzart
Wachtelkönig
(Crex crex)
2-2 Top5-Art
Weißstorch
(Ciconia ciconia)
- vorkommend
Wendehals
(Jynx torquilla)
0-2 vorkommend
Wespenbussard
(Pernis apivorus)
0-1

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: Außerdem ist das Vorkommen des Blaukelchens im Gebiet nachgewiesen. Das Vogelschutzgebiet besitzt eine herausragende Funktion als Wasservogellebensraum. Es befinden sich regelmäßig mindestens 20 000 Wasservögel im Gebiet.

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel in dem Gebiet der Strom- und Auenbereiche der Elbe mit wechselnden Talbreiten und insbesondere schmalen Korridoren im Erosionstal des Elbsandsteingebirges von Schöna bis Pirna sowie im Durchbruchstal zwischen Meißen und Althirschstein/Merschwitz ist es, einen günstigen Erhaltungszustand der genannten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Gebietes zu gewährleisten oder diesen wiederherzustellen. Lebensräume und Lebensstätten der genannten Vogelarten sind insbesondere extensiv genutzte Auenwiesen und Staudenfluren, in den Uferzonen engräumige Abfolgen von Pionier- und Schotterfluren sowie Uferröhrichten auf offenem Sand, Kies und Schotter, durchsetzt mit Uferstaudenfluren und Ruderalfluren in den breiteren Auen, die an flache Niederterrassen in der Dresdner Elbtalweitung und im Riesa-Torgauer Elbtal anschließen. Lebensräume und Lebensstätten sind weiterhin stellenweise Auengehölze in der durch Deiche ausgegrenzten, häufiger überfluteten Aue sowie Intensivgrünland- und Ackerflächen in den Außendeichbereichen.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 26
EU-Meldenr.: 4545-452
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 6793 ha
Naturraum: Oschatzer Hügelland
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>, <keine Angabe>, <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

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