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Bergbaufolgelandschaft Haselbach

Gebietsbeschreibung

Bergbaufolgelandschaft einschließlich Restsee mit Flachwasserzonen und schmalen Verlandungsbereichen, Randbereich durch Mosaik aus Rohböden, Aufforstungen und Flächen unterschiedlicher Sukzessionsstadien gekennzeichnet

Bergbaufolgelandschaft Haselbach von der Thüringer Seite gesehen (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Bergbaufolgelandschaft Haselbach von der Thüringer Seite gesehen (Foto: H. Blischke, Archiv Naturschutz LfULG)

Schutzwürdigkeit

<keine Angabe>

Lage

Berührte NATURA 2000-Gebiete:

keine

Landkreise/kreisfreie Städte: Leipzig

Gemeinden: Regis-Breitingen, Stadt

Vogelarten und Erhaltungsziele

Im Gebiet sind 7 Vogelarten nach Sächsischem SPA-Fachkonzept (Anhang I-Arten der EG-Vogelschutzrichtlinie, Kategorie 1 und 2 der Roten Liste Sachsens) nachgewiesen.

Vogelart Anzahl der Brut-/ Revierpaare Grundschutz-VO/ Erhaltungsziele ¹
Brachpieper
(Anthus campestris)
<keine Angabe> vorkommend
Grauammer
(Miliaria calandra)
- vorkommend
Heidelerche
(Lullula arborea)
1-1 Mindestrepräsentanzart
Neuntöter
(Lanius collurio)
0-1 vorkommend
Sperbergrasmücke
(Sylvia nisoria)
- vorkommend
Steinschmätzer
(Oenanthe oenanthe)
<keine Angabe> vorkommend
Wendehals
(Jynx torquilla)
0-1 vorkommend

¹ in Grundschutzverordnung genannt als vorkommend, Mindestrepräsentanzart oder Top 5-Art, weitere Erläuterungen der Kategorien sind in diesem Dokument zu finden.

Weitere Erhaltungsziele: Außerdem stellt das Vogelschutzgebiet ein bedeutendes Rast- und Nahrungsgebiet für Saat- (Anser fabalis) und Bleßgänse (Anser albifrons) dar und besitzt weitere herausragende Funktionen als Wasservogellebensraum.

Lebensraumbezogene Erhaltungsziele, Vogellebensräume: Ziel ist es, einen günstigen Erhaltungszustand der vorstehend aufgeführten Vogelarten und damit eine ausreichende Vielfalt, Ausstattung und Flächengröße ihrer Lebensräume und Lebensstätten innerhalb des Vogelschutzgebietes zu erhalten oder diesen wieder herzustellen, wobei bestehende funktionale Zusammenhänge zu berücksichtigen sind. Lebensräume und Lebensstätten der für das Vogelschutzgebiet genannten Vogelarten sind insbesondere das wassergefüllte Tagebaurestloch mit seiner Ostböschung. Die dort befindlichen Gehölzanpflanzungen und lückige bis geschlossene Sukzessionsstadien sowie das kleinräumige Mosaik aus Rohböden, Pionier und Magerrasen. Flachwasserbereiche sind vor allem im Norden und Süden des Gebietes zu finden.

Maßgeblich für alle Erhaltungsziele des SPA ist der Originaltext in der Grundschutzverordnung im sächsischen Amtsblatt (siehe Box "Weiterführende Informationen"). Für die Richtigkeit der hier angegebenen Erhaltungsziele wird keine Gewähr übernommen.

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Bild: Natura 2000-Logo

Vogelschutzgebiet (SPA)

Landesinterne Nr.: 12
EU-Meldenr.: 4940-451
Meldestand: -1/2006
Gesamtfläche: 156 ha
Naturraum: Altenburg-Zeitzer Lößgebiet
Bezeichnung der Teilgebiete: <keine Angabe>

Weiterführende Informationen

*Hinweis:
Über den Link Grundschutzverordnung werden Sie zum Portal REVOSax weitergeleitet und können dort mit Klick auf »Historische Fassung« (linke Seite) und danach auf »Stammfassung« auf die inhaltlich fortgeltende Grundschutzverordnung zugreifen.

Ansprechpartner

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