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Fischadler - Pandion haliaetus (L., 1758)

Der Fischadler (Pandion haliaetus) ist ein großer Greifvogel, der durch die dunkelbraune Oberseite, die weiße Unterseite und den hellen Kopf mit dunkler Maske gut von anderen Greifvögeln zu unterscheiden ist.

Er besiedelt Gebiete, die sich durch einen Wechsel von großen Waldarealen und fischreichen Teichflächen auszeichnen. Der Horst wird auf Bäumen errichtet. Brutzeit ist von Anfang April bis Ende Juni.
Im Zeitraum von August bist Oktober ziehen die Tiere in ihre Überwinterungsgebiete nach Afrika, Mitte März bis Ende Mai kehren sie in ihre Brutgebiete zurück.
Fischadler (Foto: Archiv Naturschutz LfULG, ILN Dresden)

Fischadler (Foto: Archiv Naturschutz LfULG, ILN Dresden)

In der Vergangenheit gab es immer wieder sporadische Ansiedlungs- und Brutversuche. Seit 1997 ist der Fischadler wieder Brutvogel in Sachsen. Mittlerweile brütet er wieder regelmäßig in der Oberlausitz, dem Elbe-Röder-Gebiet und in Nordwestsachsen. Der Bestand beläuft sich zur Zeit auf 30 bis 40 Brutpaare.

Gefährdungen für die in Sachsen extrem seltene Art (Rote Liste Wirbeltiere) ergeben sich vor allem durch Störungen während der Brutzeit und mögliche illegale Nachstellungen.

Weiterführende Informationen zum Fischadler

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 62: Artenschutz

Heiner Blischke