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Rotschenkel - Tringa totanus (Linnaeus 1758)

Der Rotschenkel (Tringa totanus) ist mit 24 bis 24 cm Länge eine mittelgroße Limikole. Charakteristisch sind der rot-schwarze Schnabel und die langen roten Beine. Die Oberseite des Vogels ist graubraun mit dunklen Flecken und die Unterseite weißlich mit diffusen Flecken.

Der Rotschenkel ist eigentlich ein Küstenvogel, kommt aber auch im Binnenland auf offenen Flächen mit kurzer Vegetation und in der Nähe gelegenen Flachwasserbereichen vor, die zur Nahrungssuche genutzt werden. Der Rotschenkel baut sein Nest versteckt am Boden in dichter Vegetation in Wassernähe.

Als Nahrung dienen Kleintiere, besonders bodenbewohnende Wirbellose. Die Winterquartiere des Rotschenkels liegen im atlantischen Europa bis hin zum Mittelmeergebiet.

In Sachsen kommt der Rotschenkel als Brutvogel nur im Tiefland der Oberlausitz vor, vornehmlich in den ehemaligen Tagebauen Burghammer und Scheibe sowie im Feuchtgrünland nordwestlich von Niesky.

Momentan gibt es 10 bis 15 Brutpaare. In Sachsen steht der Rotschenkel in der Roten Liste in der Kategorie  »vom Aussterben bedroht«. Gründe hierfür sind der langfristige Lebensraumverlust infolge von Entwässerungen der Feuchtgebiete und die nur kurzfristig in den Bergbaufolgelandschaften zu Verfügung stehenden (Ersatz-)Lebensräume.

Rotschenkel (Foto: Archiv Naturschutz LfULG, D. Synatzschke)

Rotschenkel (Foto: Archiv Naturschutz LfULG, D. Synatzschke)

Weiterführende Informatioen zum Rotschenkel

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 62: Artenschutz

Heiner Blischke