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Immissionskataster

Das Immissionskataster dient zur Interpolation der an den einzelnen Messstellen ermittelten Schadstoffmesswerte auf die Fläche. Dabei werden sowohl geostatistische Verfahren als auch Ausbreitungsrechnungen anhand eines Ausbreitungsmodells genutzt. Dafür wird das Programmsystem »Immikart« verwendet (weitere Informationen siehe Box »Immikart«).
Eingangswerte für dieses Modell sind:

  • die Messdaten der Luftschadstoffbelastung im Freistaat Sachsen sowie in den angrenzenden Bundesländern und der Tschechischen Republik,
  • meteorologische Parameter,
  • das digitale Gelände- und Landnutzungsmodell des Freistaates Sachsen und
  • das Emissionskataster für die Quellgruppe Verkehr.

Die horizontale Gitterauflösung beträgt dabei einen Kilometer. Die Karten dienen unter anderem dazu, Vorbelastungsdaten für Ausbreitungsrechnungen abzuschätzen. Für Luftreinhaltepläne werden mit Immikart auch die Luftschadstoffkonzentrationen von Feinstaub, Stickstoffdioxid in einzelnen Straßenabschnitten modelliert.

 

Marginalspalte

Bild: Messung der Luftqualität, Luftmessnetz

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 51: Klima, Luftqualität

Uwe Wolf